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Kita wird im Gebiet "Holter Kapelle" gebaut

Die Debatte über den Standort der Einrichtung läuft seit zwei Jahren. Nun ist sie beendet. Die Eröffnung ist allerdings frühestens 2022.

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Zukünftig werden Mädchen und Jungen im neuen Baugebiet "Holter Kapelle" in einem Kindergarten betreut. Symbolfoto: dpa/Strobel

Zukünftig werden Mädchen und Jungen im neuen Baugebiet "Holter Kapelle" in einem Kindergarten betreut. Symbolfoto: dpa/Strobel

Die Entscheidung über den Standort des neunten Kindergartens in Damme ist gefallen. Er soll im neuen Baugebiet "Holter Kapelle" gegenüber der Auwinkel-Siedlung entstehen. Dafür haben sich die Ratsmitglieder bei ihrer Sitzung im Saal Broermann mit großer Mehrheit ausgesprochen. Die Eröffnung der Einrichtung ist frühestens 2022.

Die CDU-Politikerin Natalie Schwarz sagte, die Standortdebatte laufe seit zwei Jahren. Für den Bereich Holter Kapelle spreche, dass die Baufläche für den Kindergarten vorhanden sei und ein Wohngebiet mit jungen Familien angrenze.

Wolfgang Friemerding von der FDP-Fraktion erklärte, das Grundstück im Gebiet Holter Kapelle sei dasjenige, auf dem sich der Neubau im Vergleich zum ebenfalls diskutierten Standort bei der Grundschule Sierhausen schneller umsetzen lasse. Zudem habe die Grundschule sich gegen den Bau eines Kindergartens auf ihrem Gelände ausgesprochen, weil das Schulgebäude möglicherweise ebenfalls erweitert werden müsse. Er verwies ferner auf die von der Schulleitung und Eltern beklagte Verkehrsprobleme bei der Schule.

Nähe zur Umgehungsstraße hat auch Nachteile

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Hörnschemeyer erklärte dagegen, er sehe den Standort Holter Kapelle "nicht als so herausragend" an, weil der Kindergarten nach dem Bau in unmittelbarer Nähe zur östlichen Umgehungsstraße liegen werde. Und weiter: Viele Eltern, vermutet der CDU-Mann, würden den Nachwuchs dann mit dem Auto bringen. Das sei aber mit den Bemühungen für mehr Klimaschutz nicht in Einklang zu bringen.

Letztlich scheiterte der Ratsherr mit seinem Vorschlag, zunächst den Planungsauftrag für den neuen Kindergarten europaweit auszuschreiben und dann über den Standort zu entscheiden, wenn das neue Verkehrskonzept für den Bereich der Grundschule Sierhausen zumindest teilweise umgesetzt ist.


Als einen Meilenstein bezeichnete Frank Hörnschemeyer die Wahl Theresa Kruthaups zur stellvertretenden Ortsbrandmeisterin in Borringhausen. Die Wehr hatte sie bei der Mitgliederversammlung am 21. Februar nominiert, die Wahl durch den Rat in das auf sechs Jahre befristete Ehrenbeamtenverhältnis auf Zeit galt bereits vor der Ratssitzung als Formsache. Es sei längst an der Zeit gewesen, Frauen auch in Führungspositionen der Feuerwehr zu wählen, betonte der CDU-Fraktionschef. Er hoffe, dass andere Wehren nachziehen.


Seit der Ratssitzung ist der CDU-Politiker Jürgen Osterhues offiziell Ratsmitglied. Bürgermeister Gerd Muhle verpflichtete seinen Parteifreund, der für den aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen Steffen Breitenstein nachrückte. Der Dalinghauser ist stellvertretender Vorsitzender des Schul-, Jugend- und Sozialausschusses. Zudem gehört er dem Planungs- und Umweltausschuss an.

Bürgermeister Muhle dankte Steffen Breitenstein für dessen dreieinhalbjährige Mitarbeit im Rat Als er 2016 in den Stadtrat einzog, war er erst 23 Jahre alt.

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