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Kita-Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen

Hunderte Menschen versammelten sich laut Verdi etwa in Göttingen, Oldenburg, Hameln, Hildesheim, Lüneburg und Bremen, um für eine fairere Bezahlung zu protestierten.

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Bobbycars liegen in einer Kita in einer Einzäunung. Foto: dpa/Gollnow

Bobbycars liegen in einer Kita in einer Einzäunung. Foto: dpa/Gollnow

Zahlreiche Beschäftigte kommunaler Kitas und sozialer Dienste in Niedersachsen und Bremen haben am Dienstag die Arbeit niedergelegt. Sie folgten dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi zu einem ganztägigen Warnstreik, um in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Verdi zufolge versammelten sich Hunderte Menschen zu Kundgebungen etwa in Göttingen, Oldenburg, Hameln, Hildesheim, Lüneburg und Bremen. Vielerorts sei der Betrieb in sozialen Einrichtungen eingeschränkt, sagte Martin Peter vom Verdi-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen. "Es gibt auch Kitas, die ganz geschlossen sind."

Die jüngste Runde der Tarifverhandlungen von Gewerkschaften mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände VKA in Potsdam endete ohne Ergebnis. Bei den Gesprächen geht es bundesweit um bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung. In Niedersachsen sind Verdi zufolge rund 20.000 Kita-Beschäftigte, etwa 8000 Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe und rund 2100 Beschäftigte in der Behindertenhilfe betroffen. In Bremen geht es um rund 2200 Kita-Beschäftigte, 400 Beschäftigte in der Behindertenhilfe und 64 Beschäftigte in der Kinder- und Jugendhilfe.

Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und eine finanzielle Anerkennung der Arbeit. Die VKA hatte nach der zweiten Verhandlungsrunde mitgeteilt, die Vorschläge der Gewerkschaften zur Entlastung der Beschäftigten seien "realitätsfern und nicht umsetzbar". Die nächste Runde ist für Mitte Mai geplant.

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