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Kirchen organisieren Bildungsangebot in den Sommerferien

Die Kirchen in Niedersachsen und das Land planen für die Sommerferien für ein gemeinsames Lernangebot. Dies soll sich vor allem an Grundschüler richten.

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Nach dem wochenlangen Unterrichtsausfall wollen die Kirchen während der Sommerferien mit Hilfe des Landes ein freiwilliges Bildungsangebot organisieren. Foto: dpa

Nach dem wochenlangen Unterrichtsausfall wollen die Kirchen während der Sommerferien mit Hilfe des Landes ein freiwilliges Bildungsangebot organisieren. Foto: dpa

Nach dem wochenlangen Unterrichtsausfall wollen die Kirchen während der Sommerferien mit Hilfe des Landes ein freiwilliges Bildungsangebot organisieren. Dieses richte sich insbesondere an Grundschüler, die einer besonderen Unterstützung bedürfen, und beinhalte außerdem ein Selbstlernangebot für Schüler der weiterführenden Schulen, kündigten die Kirchen und das Kultusministerium am Montag in Hannover an.

Das Sommerprogramm solle Kindern und Jugendlichen Kontakte zu Gleichaltrigen bieten, weil viele Eltern ihren Jahresurlaub bereits während des Corona-Lockdowns aufgebraucht hätten oder sich wegen der wirtschaftlichen Situation keinen Urlaub leisten könnten, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Darüber hinaus hätten die Schulschließungen auch zu Lernrückständen geführt.

Das Projekt "LernRäume" soll von Ehrenamtlichen, pädagogischen Mitarbeitern, pensionierten Lehrkräften und Lehramtsstudenten organisiert werden. Für das Projekt öffnen die Kirchengemeinden ihre Gemeindehäuser. Dort sollen Schülerhilfe-Angebote, eine Summer School oder weitere erlebnispädagogische Angebote organisiert werden.

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