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Kinderschutzbund spricht sich gegen 2G ab 12 Jahren aus

Bisher sind Unter-18-Jährige in Niedersachsen von der 2G-Regel ausgenommen. Voraussichtlich ab Beginn des kommenden Jahres soll sich das ändern.

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Symbolfoto: dpa

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Der Kinderschutzbund Niedersachsen ist gegen eine Ausweitung der 2G-Regel auch für Kinder ab 12 Jahren. Diese dürften nicht die Impf-Entscheidungen ihrer Eltern ausbaden, hieß es in einer Mitteilung des Landesverbands vom Montag. 2G sei zur Eindämmung der Corona-Pandemie eine sinnvolle Maßnahme. "Aber es ist doch zu überlegen, ob man die Altersgrenze, wie in anderen Bundesländern, auf mindestens 14 Jahre anhebt", wird Vorstandsmitglied Simon Kopelke zitiert. Dann hätten die Jugendlichen bei der Impffrage ein Mitspracherecht und seien schon selbstständiger und dadurch flexibler.

Auch die Umsetzung der 2G- beziehungsweise 2G-Plus-Regelung in dieser Altersgruppe sieht Kopelke zum Teil kritisch: "Die Kinder und Jugendlichen müssten sich dann vor jedem Fußball- oder Badmintontraining testen lassen – wie sollen sie das schaffen neben der Schule, wie sollen Eltern das zwischen Job und Haushalt einrichten?" Viele Eltern befürchteten, dass ihre Kinder erneut vom sozialen Leben ausgeschlossen werden.

Bisher sind Unter-18-Jährige in Niedersachsen von der 2G-Regel ausgenommen. Voraussichtlich ab Beginn des kommenden Jahres soll sich das ändern, hatte Ministerpräsident Stephan Weil vergangene Woche angekündigt. Die Impf-Empfehlung für die 12- bis 17-Jährigen sei nun schon lange her und auch sie könnten sich impfen lassen, sagte der SPD-Politiker zur Begründung.

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