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Kindererzieher waren im ersten Corona-Jahr häufiger krank

Mit gut 7 Prozent lag den Angaben nach auch der Krankenstand in der Branche über dem Landesdurchschnitt. Das bedeutet, dass von 1000 Beschäftigten täglich 71 krankheitsbedingt gefehlt haben.

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Symbolfoto: dpa

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Beschäftigte in der Kindererziehung und Kinderbetreuung sind im Jahr 2020 in Niedersachsen häufiger krank gewesen als durchschnittliche Arbeitnehmer. Die Kindererzieher und Kindererzieherinnen waren im Durchschnitt 25,8 Tage arbeitsunfähig, alle weiteren Berufe im Mittel genau 18 Tage, wie eine Untersuchung der Krankenkasse Barmer zeigt, die am Dienstag vorgestellt wurde.

Die Krankenkasse hat für die Erhebung Krankheitstage in 26 Berufsgruppen im ersten Corona-Jahr untersucht. Die Beschäftigten in der Kindererziehung und -betreuung seien vor allem seelisch belastet, hieß es. Fast ein Viertel der Fehltage fielen demnach in den Bereich der psychischen Erkrankungen. Ein Grund dafür könnten die zusätzlichen Aufgaben durch die Corona-Pandemie sein, teilte die Krankenkasse mit.

Mit gut sieben Prozent lag den Angaben nach auch der Krankenstand in der Branche über dem Landesdurchschnitt. Das bedeutet, dass von 1000 Beschäftigten täglich 71 krankheitsbedingt gefehlt haben. Der landesweite Krankenstand lag bei fünf Prozent. In der Branche arbeiten in Niedersachsen laut der Barmer knapp 75.000 Menschen.

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