Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Jüngste Corona-Wellen: 383 Millionen weniger Arbeitsstunden

Weniger Arbeitszeit durch Corona: In den beiden letzten Wellen der Pandemie mussten besonders viele Erwerbstätige dem Arbeitsplatz fernbleiben. Daraus ergibt sich auch ein geringeres Arbeitsvolumen.

Artikel teilen:
Viele Erwerbstätige fehlten krankheitsbedingt während der 4. und 5. Welle der Pandemie. Foto: dpa/Heinl

Viele Erwerbstätige fehlten krankheitsbedingt während der 4. und 5. Welle der Pandemie. Foto: dpa/Heinl

Die 4. und die 5. Corona-Welle haben nach einer Studie insgesamt für einen Arbeitsausfall von schätzungsweise 383 Millionen Stunden gesorgt.

Damit hat die Arbeitszeit pro Erwerbstätigen von Oktober 2021 bis Februar 2022 wegen erhöhten Krankenstands und Quarantänemaßnahmen um 8,4 Stunden abgenommen, wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der veröffentlichen Berechnung erklärt.

Allein dadurch ergebe sich ein Rückgang des Arbeitsvolumens um 1,5 Prozent verglichen mit dem von fünf Monaten vor der Corona-Krise. Die Arbeitszeitausfälle aufgrund von Kurzarbeit, Kündigungen oder unterbliebenen Einstellungen seien dabei nicht inbegriffen, erläuterte das Autoren-Team Susanne Wanger und Enzo Weber.

Hauptursache für die Ausfälle in der 4. und 5. Welle waren den Angaben nach krankheitsbedingte Abwesenheiten vom Arbeitsplatz. In der 2. Welle seien dagegen vor allem geschlossene Schulen und Kitas für die Arbeitsausfälle verantwortlich gewesen.

So verpassen sie nichts mehr. Mit unseren kostenlosen Newslettern informieren wir Sie über das Wichtigste aus dem Oldenburger Münsterland. Jetzt einfach für einen Newsletter anmelden!

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Jüngste Corona-Wellen: 383 Millionen weniger Arbeitsstunden - OM online