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Jugendverband schreibt Ministerin Reimann

Die Gruppen fürchten um die Jugendarbeit vor Ort. Denn die Corona-bedingten Auflagen lassen sich kaum erfüllen.

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Foto: Archiv

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In einem Brief haben sich jetzt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Landesverband Oldenburg, und angeschlossene Organisationen wie die St. Sebastianus Schützenjugend, die Landjugend sowie Malteser- und Kolpingjugend an Sozialministerin Dr. Carola Reimann gewandt. Grund: Die angekündigten Lockerungen helfen nicht, die Jugendarbeit vor Ort wieder anlaufen zu lassen.

Denn – unabhängig von der Einhaltung der klassischen Corona-Regeln – müsse bei Treffen und Aktionen laut Verordnung nun stets eine pädagogische Fachkraft die Aufsicht führen. Die Anwesenheit von Ehrenamtlichen, selbst wenn sie geschult sind, reicht nicht mehr. Das sei in der Praxis nicht zu leisten, wenn sich etwa die Landjugend oder die Schützenjugend treffe.

Die Ehrenamtlichen hätten unter anderem durch den Erwerb der Jugendleiterkarte Juleica ihre Qualifikation beweisen. Ihnen dürfe man vertrauen. Das gehöre zu einer langsamen Rückkehr in den normalen Alltag dazu. Die Verordnung müsse daher dringend korrigiert werden.

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