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Jugendliche im Oldenburger Münsterland würden SPD-Kandidaten in den Landtag schicken

Bei der Juniorwahl fallen die Ergebnisse deutlich anders aus als bei der tatsächlichen Landtagswahl in Niedersachsen. Nur im Wahlkreis Vechta hätte die CDU den Direktkandidaten gestellt.

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Fast wie echt: Die Ergebnisse der Juniorwahl unterscheiden sich jedoch am Ende von den Ergebnissen der tatsächlichen Landtagswahl. Foto: Hahn

Fast wie echt: Die Ergebnisse der Juniorwahl unterscheiden sich jedoch am Ende von den Ergebnissen der tatsächlichen Landtagswahl. Foto: Hahn

Wenn es nach den Schülerinnen und Schülern im Oldenburger Münsterland geht, hätten es mit Pia van de Lageweg, Jan Oskar Höffmann und Besian Krasniq drei SPD-Direktkandidaten in Niedersachsens Landtag geschafft. Bloß im Wahlkreis Vechta kann André Hüttemeyer als CDU-Direktkandidat siegen. Am Sonntagabend veröffentlichte die Juniorwahl das Ergebnis der simulierten Landtagswahl: 139.329 gültige Stimmen wurden an 653 Schulen in ganz Niedersachsen abgegeben.

Auch bei den Jugendlichen in Niedersachsen gewinnt die SPD mit 22,7 Prozent vor der CDU (18 Prozent), den Grünen (15,4 Prozent), der FDP (12,6 Prozent) und der AfD (10,5 Prozent). Ganze 20,8 Prozent der Stimmen fielen auf sonstige Parteien, darunter ganz vorne die Linke (4,8 Prozent), die Tierschutzpartei (4,4 Prozent) und die PARTEI (3,6 Prozent).

Nur im Wahlkreis Cloppenburg Nord kann die SPD bei den Zweitstimmen gewinnen

Im Wahlkreis 66 – Cloppenburg-Nord wählen die Jugendlichen rot, bei den Erststimmen gewinnt Pia van de Lageweg (30,4 Prozent) vor Lukas Reinken (24,2 Prozent) und Imke Haake (18,4 Prozent). Bei den Zweitstimmen sieht es ähnlich aus: 26,1 Prozent für SPD, 18,2 Prozent für CDU und 16,5 Prozent für FDP. 

Im Wahlkreis 67 – Cloppenburg gewinnt dagegen bei den Zweitstimmen die CDU (22,9 Prozent) vor SPD (20,3 Prozent) und AfD (16,8 Prozent). SPD-Kandidat Jan Oskar Höffmann schneidet mit 33,9 Prozent vor CDU-Kandidat Christoph Eilers (28,5 Prozent) und FDP-Kandidat Yilmaz Mutlu (20,4 Prozent) bei den Erststimmen deutlich besser ab als seine Partei. 

Das ist das Ergebnis: So wählten die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen. Grafik: JuniorwahlDas ist das Ergebnis: So wählten die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen. Grafik: Juniorwahl

Nur im Wahlkreis Vechta kann die CDU bei Erst- und Zweitstimme gewinnen

Ein ähnliches Bild zeichnet sich im Wahlkreis 73 – Bersenbrück ab. Die CDU siegt bei den Zweitstimmen mit 27,1 Prozent vor SPD (24,4 Prozent) und AfD (12,4 Prozent). SPD-Kandidat Besian Krasniq konnte mit 34,6 Prozent die Jugendlichen ebenfalls mehr überzeugen als seine Partei. Auf ihn folgen Christian Calderone von der CDU (28,1 Prozent) und AfD-Kandidat Marcel Queckemeyer.

Im Wahlkreis 68 – Vechta unterscheidet sich das Ergebnis der Juniorwahl weniger stark von den tatsächlichen Ergebnissen. Auch bei den Jugendlichen hätte André Hüttemeyer (CDU) mit 33,1 Prozent das Direktmandat gewonnen. SPD-Kandidat Sam Schaffhausen schafft es auf 23 Prozent, Yannick Wasserberg (FDP) auf 16,5 Prozent. Auch bei den Zweitstimmen gewinnt die CDU (26,1 Prozent), vor SPD (18,2 Prozent) und FDP (16,5 Prozent). 

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