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Jugendarbeit soll an die Interessen der Zielgruppe angepasst werden

Eine Analyse soll die Meinung Jugendlicher einbringen: Julia Varnhorn hat dem Langfördener Ortsrat ihre Forschung zu den Langfördener Jugendlichen vorgestellt.

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Neu eingerichtet: Im Jugendbüro an der Grundschule können Jugendliche einmal in der Woche zusammenkommen. Foto: E. Wenzel

Neu eingerichtet: Im Jugendbüro an der Grundschule können Jugendliche einmal in der Woche zusammenkommen. Foto: E. Wenzel

Die Jugendarbeit in Langförden richtet sich neu aus. Dabei wollen sich die Pädagogen an den Wünschen der Kinder und Jugendlichen orientieren. Wie sie das machen, haben der Stadtjugendpfleger Tobias Hartmann und Julia Varnhorn, die in Langförden ihr Berufsanerkennungsjahr absolviert, bei der Ortsratssitzung im neuen Inklusionshaus vorgestellt.

Zurzeit ist das neue Jugendbüro an der Grundschule jeden Freitagnachmittag geöffnet. Dort können Jugendliche spielen oder mit den Pädagogen vor Ort reden. Darüber hinaus können durch die Zusammenarbeit mit der freien Trägerin der Familien- und Jugendhilfe "Stellwerk Zukunft" Ferienangebote ohne die Hilfe aus Vechta abgehalten werden. Für die Zukunft kann sich der Stadtjugendpfleger in Langförden Haltestellen für Busse vorstellen, an denen Tagesfahrten starten können.

Wichtig sei aber auch, das Angebot an die Interessen von Jugendlichen anzupassen, erklärt Hartmann. Deswegen hat Julia Varnhorn mit einer Studentin eine Sozialraumanalyse gestartet, die vorzeigen soll, wo und wann sich Jugendliche in Langförden aufhalten. Obwohl die Ergebnisse noch nicht ausgewertet wurden, hat Varnhorn das Projekt dem Ortsrat vorgestellt. Es wurden verschiedene Orte in Langförden besucht, Experteninterviews geführt und mit Jugendlichen gesprochen. Dazu konnten Jugendlichen bei einem Stand auf der Langfördener Kirmes ihre Ideen für die Jugendarbeit und ihre persönlichen Langfördener Helden festhalten.

Neuigkeiten zum Straßenausbau am Aphasie-Zentrum

Unabhängig von der Analyse soll die Zusammenarbeit mit den Vereinen intensiviert werden, fügt der Stadtjugendpfleger hinzu. Dazu soll auch die erstmals durchgeführte Ferienbetreuung ausgewertet werden, damit sie im nächsten Jahr angepasst werden kann.

Darüber hinaus gab es bei der Ortsratssitzung Neuigkeiten zu den Plänen zum Neuausbau der "Josef-Bergmann-Straße" und "Ludwig-Richter-Straße" am Aphasie-Zentrum. Nach der Prüfung handelt es sich nun um eine Instandsetzung, wodurch die Anwohner entlastet werden und keine Erschließungsbeiträge zahlen müssen, erklärt Bürgermeister Kristian Kater gleich zu Beginn des Treffens. Das Vorhaben wird circa 45.000 Euro kosten und 2023 umgesetzt werden.

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