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Jörg Bremersmann einstimmig als UfL-Fraktionssprecher bestätigt

Auch der für die Öffentlichkeitsarbeit der UfL verantwortliche Dr. Sebastian Rode spricht sich für eine neue Debattenkultur im Rat aus. Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle Löningens.

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Einstimmig gewählt: Jörg Bremersmann (Mitte) bleibt auch im neuen Rat Fraktionssprecher. Seine Stellvertreterin ist Elisabeth Kordes. Weiterer Stellvertreter und Pressesprecher ist Dr. Sebastian Rode. Foto:  Siemer

Einstimmig gewählt: Jörg Bremersmann (Mitte) bleibt auch im neuen Rat Fraktionssprecher. Seine Stellvertreterin ist Elisabeth Kordes. Weiterer Stellvertreter und Pressesprecher ist Dr. Sebastian Rode. Foto:  Siemer

Wie die CDU-Fraktion schlägt auch die Fraktion der Unabhängigen für Löningen (UfL) nach den Kommunalwahlen im Vorfeld der am 1. November beginnenden neuen Ratsperiode in einem ersten Pressegespräch versöhnliche Töne an. „Der Wahlkampf ist vorbei. Wir fangen alle gemeinsam jetzt neu an und wollen vernünftig zusammenarbeiten“, erklärte Dr. Sebastian Rode, der in der 11-köpfigen Gruppe weiter für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und zu einem der beiden Stellvertreter gewählt wurde.

„Wir wollen mit allen im Rat offen und ehrlich sprechen und gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten.“ Auch Rode sieht in der großen Zahl von 18 neuen Mitgliedern im 30-köpfigen Rat eine Chance für einen Neuanfang, den alle gemeinsam nutzen sollten. Die Erwartung an eine neue Debattenkultur im Rat, über die sich alle einig seien, könne er so unterschreiben. Alle gewählten Ratsmitglieder hätten das Ziel, Löningen gemeinsam voranzubringen: „Wir wollen, das Dinge für Löningen angeschoben werden.“  

Zahl der Mandate ist von 8 auf 11 gestiegen

Die Mitglieder der neuen Fraktion haben nach Rodes Angaben auf der konstituierenden Sitzung einstimmig Jörg Bremersmann zu ihrem Fraktionsvorsitzenden gewählt. Er war dies bereits in der Vergangenheit. Die UfL war in der letzten Wahlperiode entstanden, als sich 7 Mitglieder von der CDU abgespalten hatten. Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende haben die UfL-Kommunalpolitiker nun Elisabeth Kordes gewählt.

Die UfL sei klarer Wahlgewinner in Löninger, betonte Rode. Der UfL-Vorsitzende Burkhard Sibbel habe die Bürgermeisterwahl gegen den Amtsinhaber Marcus Willen gewonnen. Zudem sei es gelungen, die Zahl der Mandate von zuletzt 8 auf 11 zu steigern. Damit habe die UfL eines ihrer weiteren Wahlziele, stärkste Fraktion zu werden, zwar nicht erreicht. Dennoch sehe man sich als klarer Gewinner. Als weiteren Erfolg verweist Rode auf den Einzug von Carolin Sibbel in den Cloppenburger Kreistag. Sie ist damit neben Jürgen Tabeling aus Bösel Vertreterin des neu gebildeten des Bürgerbündnisses Landkreis Cloppenburg (BLC). Stärkste Fraktion im Rat bleibt indes die CDU, die 13 Mandate erreichte. Mit 3 statt bisher 4 Ratsmitgliedern ist die SPD vertreten, die Grünen verfügen weiterhin über 2 Mandate. Tom Dobrowolski (Die Linke), der bisher mit den Grünen eine Gruppe gebildet hatte, gelang es nicht, erneut gewählt zu werden.  

FDP-Mann Rohen ist noch unentschieden

Vermutungen, der mit 239 Stimmen als Einzelkandidat der FDP in den Stadtrat gewählte Michael Rohen schließe sich der UfL an, wollte Thomas Wichmann als Verhandlungsführer der Liberalen nicht bestätigen. Gemeinsam hatte man sich in der Vergangenheit gegen ein Hotel-Projekt am Nepomuk engagiert. Das hatte die Vermutungen befeuert. Aber: „Wir sind noch nirgendwo final verheiratet“, formulierte es Wichmann. Alles sei noch offen.

Auch die Option, allein zu bleiben, sei nicht vom Tisch, auch wenn das bedeute, dass man nur beratendes Mitglied in den Ausschüssen sein könne. Die FDP werde auf jeden Fall über Anträge mehr Präsenz zeigen, als die Parteivertreter im Löninger Rat in vielen Jahren zuvor. Entscheidend für eine Gruppenbildung sei, inwieweit zentrale Forderungen der Liberalen berücksichtigt würden. Wichtigster Punkt sei die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Weitere Punkte seien der rasche Ausbau der Digitalisierung und ein Warnkonzept für Löningen, so Wichmann.

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