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Jens Flerlage wird neuer Geschäftsbereichsleiter im Rathaus

Der Noch-Amtsinhaber Martin Schmitz wird nach 44 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Er wurde vom damaligen Gemeindedirektor Hermann Ficker im Juli 1978 als Lehrling eingestellt.

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Neuer Geschäftsbereichsleiter: Nach  der Wahl durch den VA wird Jens Flerlage (links) der neue Fachbereichsleiter Bauen, Planen und Umwelt. Bürgermeister Burkhard Sibbel (rechts) freut sich, dass es einen nahtlosen Übergang mit Einarbeitung durch Noch-Amtsinhaber Martin Schmitz geben wird. Foto: Willi Siemer

Neuer Geschäftsbereichsleiter: Nach  der Wahl durch den VA wird Jens Flerlage (links) der neue Fachbereichsleiter Bauen, Planen und Umwelt. Bürgermeister Burkhard Sibbel (rechts) freut sich, dass es einen nahtlosen Übergang mit Einarbeitung durch Noch-Amtsinhaber Martin Schmitz geben wird. Foto: Willi Siemer

Jens Flerlage, der seit drei Jahren als aktueller Fachbereichsleiter Tiefbau Mitglied der Löninger Stadtverwaltung ist, wird neuer Geschäftsbereichsleiter des Geschäftsbereichs III, Planen, Bauen und Umwelt. Auf einer Pressekonferenz im Rathaus stellte ihn Bürgermeister Burkhard Sibbel offiziell vor. Nach einer internen Ausschreibung innerhalb des Rathauses hatte der Verwaltungsausschuss des Rates den 48-jährigen Diplom-Ingenieur zum Nachfolger von Martin Schmitz gewählt, der nach fast 44 Jahren in einigen Wochen in den Ruhestand verabschiedet wird.

Mit der Wahl des gebürtigen und im Ortsteil Elbergen lebenden Flerlage wird es im Geschäftsbereich einige Umorganisationen geben. Die bisherige Stelle als Leiter des Fachbereichs Tiefbau wird neu ausgeschrieben. Gesucht wird kein Ingenieur, sondern ein Meister oder ein Techniker für den Straßenbau.

"Aufgrund seiner profunden Kenntnisse und Erfahrungen durch seinen bisherigen Beruf sind wird uns einig, dass Jens Flerlage weiter das wichtige Aufgabenfeld der Kläranlage und der bereits angeschobenen umfangreichen Investitionen in Modernisierung und Ausbau betreuen wird", erklärte Sibbel. Das gelte ebenfalls für den begonnenen Neubau des Feuerwehrgebäudes zwischen Elberger und Linderner Straße, den er bisher federführend in der Verwaltung betreut hatte.

Flerlage möchte Heimatstadt mitgestalten

Er freue sich auf seine neue Aufgabe, so Flerlage, denn er habe die Möglichkeit, sein im bisherigen Berufsleben erworbenes Erfahrungs- und Wissensspektrum einzubringen. Die Chance, die Entwicklung der Heimatstadt in den anstehenden oder bereits begonnenen Projekten, wie Stadtentwicklungsplanung, Feuerwehr, Rathaus, Hallenbad, Ganztagsschul-Angebot, Sportzentrum, Kita-Ausbau oder Merschsee-Folgenutzung, mitzugestalten, sei ein entscheidender Grund für den Wechsel gewesen, erläutert Flerlage. Schön sei auch, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können, statt bis zu 80.000 Kilometer bundesweit jährlich im Auto zu Baustellen unterwegs zu sein.

Der Bürgermeister dankte Martin Schmitz für seine Arbeit in  mehreren unterschiedlichen Verantwortungsbereichen der Stadtverwaltung , unter anderem als Ansprechpartner der Schulen in den vergangenen fast 44 Jahren, als ruhender Pol und menschlich angenehm im Umgang. "So ein großer Erfahrungsschatz wird uns fehlen und wird nicht so schnell zu ersetzen sein", betonte Sibbel.  

In fast 44 Jahren sechs Verwaltungschef erlebt

Der städtische Rat, so der offizielle Titel, war vor einigen Jahren Nachfolger von Hermann Dirks als Chef des gesamten Planungs- und Bauwesens der Stadt geworden. Schmitz begann seine Laufbahn in der Verwaltung am 1. Juli 1978 von der Pike auf mit einer Lehre als Verwaltungsangestellter, dem dann bald eine Ausbildung zum gehobenen Dienst folgte. Zusammen mit der gerade in den Ruhestand verabschiedeten Michaela Koste und der Kollegin Hildegard Heile, die beide 1976 ihre Arbeit im Rathaus begannen, gehöre er mittlerweile zu den Dienstältesten, erzählt Schmitz.

Er sei noch vom damaligen Gemeindedirektor Hermann Ficker eingestellt worden. Nach den Stadtdirektoren Quatmann, Flebbe und den Bürgermeistern Städtler und Willen sei Burkhard Sibbel jetzt sein sechster Chef, macht der Fast-Ruheständler die zeitlichen Dimensionen seines Arbeitslebens deutlich.

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