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Jahresauftakt der IGeHo: "Holdorf braucht Mut und frische Ideen"

Die Interessengemeinschaft Holdorf berichtet auf ihrem Neujahrstreffen über die aktuellen Themen der Gemeindepolitik. Dabei betonte sie: Die Partei sei nicht gegen Wachstum. Es komme auf das Wie an.

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Informierte über Ba/Di/Ho: Der stellvertretende IGeHo-Vorsitzende Thomas Deters. Foto: IGeHo / Lucht

Informierte über Ba/Di/Ho: Der stellvertretende IGeHo-Vorsitzende Thomas Deters. Foto: IGeHo / Lucht

Musik, harte Fakten zur Gemeindepolitik und ein Ausblick auf die kommenden Monate: So lief der Jahresauftakt der Interessengemeinschaft Holdorf (IGeHo) im Dorfgemeinschaftshaus „Zum Schanko“ in Handorf-Langenberg. Mehr als 40 Mitglieder und Interessierte verbrachten dabei nach Mitteilung einen kurzweiligen Abend. Der IGeHo-Vorsitzende Andreas Lucht freute sich in seiner Begrüßung auch über den Musikverein Holdorf, der zwischen den Themenblöcken für musikalische Unterhaltung sorgte.

„Wir wollen auf das bisher Erreichte zurückblicken, aber auch künftige Aufgaben und Themen rund um die Gemeindepolitik anreißen“, sagte Lucht in seiner Einleitung. Die gute Resonanz zeige, dass es aktuell einige Themen gebe, die den Holdorferinnen und Holdorfern „unter den Nägeln brennen“. „Es stehen wichtige Weichenstellungen für die Zukunft unserer Heimat an, die wollen wir mitgestalten“, machte der Vorsitzende deutlich. 

Baugebiet in Langenberg benötige mehr Vielfalt bei der Planung

Dies seien zum Beispiel der bevorstehende Ausbau der Industriestraße, die Frage der Gestaltung und Nutzung des künftigen Holdorfer Bürgerparks sowie die Diskussionen um das interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet Ba/Di/Ho.  Lucht erinnert außerdem an das von der IGeHo ins Leben gerufene Energieforum. Damit werde die IGeHo Impulse für eine unabhängige Energieversorgung liefern und die Beteiligten vernetzen.  Für die Planung des Baugebiets in Handorf-Langenberg „Östlich der Bahnhofstraße“ habe sich die IGeHo mehr Vielfalt und frische Ideen gewünscht. „Wir hätten hier zur Bereicherung einen städtebaulichen Wettbewerb gut gefunden“, sagte Lucht.

Holdorf brauche Mut und frische Ideen auch bei der Weiterentwicklung der Gewerbeflächen, ergänzte Ratsherr Thomas Deters. Er stellte erneut die Maxime der IGeHo, „Wachstum mit Augenmaß, qualitatives statt quantitatives Wachstum“, in den Mittelpunkt. Das interkommunale Gewerbegebiet werde von der IGeHo ebenso kritisch gesehen wie von einem Großteil der Bevölkerung. Grundsätzlich verweigere man sich den Diskussionen um die Gewerbeflächenentwicklung nicht. Am Runden Tisch“ der hierzu in Kürze gebildet werden soll, wolle man intensiv mitarbeiten.

Aus der Arbeit des Nachhaltigkeitsausschusses berichtete dessen Vorsitzende, IGeHo-Ratsfrau Anja Schlarmann. Aktuell arbeite man an einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept. Während die Errichtung privater Gründächer und Zisternen bereits gefördert wird, möchte sich die IGeHo zusätzlich für eine entsprechende Förderung der Installation von Balkonkraftwerken starkmachen. Zudem werde die Bestückung kommunaler Gebäude mit Photovoltaikanlagen erörtert. Zur Situation der Spielplätze plane die IGeHo zum dritten Mal eine Spielplatzaktion für junge Familien, die diesmal in Fladderlohausen stattfinden soll.

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