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Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter

Der Wert liegt am Samstag bei 993,4. Nur in Schleswig-Holstein ist die Inzidenz noch höher.

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Die Corona-Inzidenzen in Niedersachsen steigen weiter an. Die 7-Tage-Inzidenz für das Land lag am Samstag bei 993,4 – nach 980,3 am Vortag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Damit wies Niedersachsen weiterhin die zweithöchste Inzidenz im Vergleich der Bundesländer aus, nur der Wert für Schleswig-Holstein (1082,7) war höher. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche an. 13.312 Fälle kamen hinzu, sieben Menschen starben im Zusammenhang mit der Krankheit.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Der Landkreis Verden lag mit einer Inzidenz von 1474,8 weiter an der Spitze im Vergleich der niedersächsischen Kommunen. Dahinter folgten der Landkreis Stade (1371,3) und der Landkreis Rotenburg (Wümme) mit 1258,5.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die 7-Tage-Inzidenz am Samstag bei 802,3 und ist damit zum Vortag (816,2) leicht gefallen. Bei 826 Menschen wurde eine Neuinfektion nachgewiesen, ein Mensch starb im Zusammenhang mit der Krankheit.

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