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Inzidenz in Niedersachsen sinkt wieder

Landesweit waren 4,2 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt – nach 4,4 Prozent am Donnerstag.

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Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: dpa/Hildenbrand

Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Foto: dpa/Hildenbrand

Die Corona-Inzidenz in Niedersachsen ist wieder gesunken. Die 7-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 883,4 und damit niedriger als am Vortag (919,2). Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen gemeldet wurden.

Allerdings bilden die Daten die Infektionslage nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 13,9

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Freitag mit 13,9 an, etwas mehr als der Wert vom Vortag (13,8). Diese Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,2 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt – nach 4,4 Prozent am Donnerstag.

In Niedersachsen wurden am Donnerstag 10.773 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 16 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19. Die höchste 7-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 2878,9, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Osnabrück mit 485,3.

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