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Innenminister Pistorius: Islamismusprävention wichtig

Häufig gebe es einen Zusammenhang zwischen psychischen Problemen und extremistischen Motivationen, so der Sozialdemokrat. Darauf müsse präventiv agiert werden.

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Boris Pistorius (SPD), Innenminister von Niedersachsen, gibt ein Pressestatement ab. Foto: dpa/Frankenberg

Boris Pistorius (SPD), Innenminister von Niedersachsen, gibt ein Pressestatement ab. Foto: dpa/Frankenberg

Niedersachsens Innenminister hat die Bedeutung von Islamismusprävention hervorgehoben. Denn häufig gebe es einen Zusammenhang zwischen psychischen Problemen und extremistischen Motivationen, sagte er am Freitag bei der Jahresveranstaltung des Kompetenzforums Islamismusprävention (KIP NI). "Zwischen Radikalisierungsprozessen und psychischen Auffälligkeiten bestehen vielfältige Wechselwirkungen."

Diese Wechselwirkungen würden Sicherheitsbehörden vor große Herausforderungen stellen, etwa bei der Einordnung einer Tat, sagte der Minister. Vor allem bei einzeln agierenden Täterinnen und Tätern spielten neben der extremistischen Motivation oft auch psychische Auffälligkeiten eine entscheidende Rolle.

Über 200 Fachleute kamen zu der Veranstaltung, wie das Niedersächsische Innenministerium mitteilte. Das Treffen stand unter dem Motto "Psychisch auffällig oder radikal – was nun?".

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