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Infektionsgeschehen in Niedersachsen schwächt sich weiter ab

Landesweit waren 4,4 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, was ebenfalls genau dem Wert vom vergangenen Donnerstag entspricht.

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Eine Mitarbeiterin befüllt eine Spritze mit einer Corona-Impfdosis. Foto: dpa/Nietfeld

Eine Mitarbeiterin befüllt eine Spritze mit einer Corona-Impfdosis. Foto: dpa/Nietfeld

Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich im Wochenvergleich weiter abgeschwächt. Die 7-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 710,0, am Donnerstag der Vorwoche hatte sie 919,2 betragen. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Donnerstag mit 13,8 an, was exakt dem Wert der Vorwoche entspricht. Diese Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,4 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, was ebenfalls genau dem Wert vom vergangenen Donnerstag entspricht.

In Niedersachsen wurden am Donnerstag 12.510 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 21 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19. Die höchste 7-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 1866,4, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Leer mit 411,7.

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