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In Goldenstedt soll es mehr Radwege geben

Die IGG-Fraktion fordert, zwei Strecken im Ort für ein Förderprogramm des Bundes anzumelden. Um das Projekt in die Tat umsetzen zu können, sind aber noch Gespräche nötig, heißt es von der Verwaltung.

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Symbolfoto: dpa/Schmidt

Symbolfoto: dpa/Schmidt

Das Fahrradnetz in Goldenstedt soll ausgebaut werden. Das fordert die Interessengemeinschaft für eine sinnvolle Gemeindegestaltung Goldenstedt (IGG). Wie aus einem Antrag der IGG-Fraktion hervorgeht, wird die Gemeindeverwaltung damit beauftragt, zwei Strecken für das Sonderprogramm des Bundesamtes für Güterverkehr „Stadt und Land“ anzumelden. Die Förderquote liegt nach Angaben des IGG-Antrags bei bis zu 75 Prozent.

Für die Aufnahme in das Programm schlägt die IGG-Fraktion unter anderem die Verbindung vom Baugebiet „Östingsbusch“, Bussardweg, bis zum Baugebiet Bankamp 1 vor. Dabei handelt es sich um eine Strecke, die die neuen Baugebiete mit dem Ortskern verbinden würde. Zum anderen wird vorgeschlagen, entlang des Tangen Wegs – separat zur bestehenden Fahrbahn – ein Radweg vom Ortsausgang bis zum Waldkindergarten anzulegen.

Die Streckenabschnitte hat die IGG-Fraktion, wie sie in ihrem Antrag schreibt, ausgewählt, da sie den Förderrichtlinien „vollends entsprechen“. So werde der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad attraktiver gemacht und es werde eine gefahrlose Nutzung von Fahr- wie auch Lastenrädern – vor allem auf dem Tangen Weg – gewährleistet.

Geplanter Radweg schon länger Thema

Die Goldenstedter Gemeindeverwaltung ist bereits dabei, den Förderantrag zu stellen, wie Bauamtsleiter Michael Wübbelmann auf Nachfrage wissen lässt. Die Vorbereitungen laufen und der Antrag „geht zeitnah raus“, sagt er, da die Frist relativ kurz sei. Für beide  Maßnahmen werden zudem Gespräche mit Grundstückseigentümern geführt, ob es eine Verkaufsbereitschaft gebe. So quert der geplante Radweg im Bereich „Östingsbusch“ eine Ackerfläche, die sich sich in Privateigentum befinde, so Wübbelmann. „Das muss noch geklärt werden.“ Ähnlich sieht es am Tangen Weg aus. Bislang ist dort nicht die erforderliche Breite gegeben, erklärt Michael Wübbelmann. Somit sind ebenfalls Gespräche mit Eigentümern von privater Fläche notwendig.

Wie der Bauamtsleiter ausführt, ist der geplante Radweg im „Östingsbusch“ schon länger ein Thema in Goldenstedt. Bereits 2006 sei dies von einem Ratsmitglied aus der FDP-Fraktion angeregt worden, ein Jahr später von einem Ratsmitglied der CDU-Fraktion. Damals sei es zu keiner Einigung gekommen. Daraufhin sei das Thema wieder „eingeschlafen“. Jetzt, mit dem Förderprogramm, werde ein neuer Anlauf gestartet.

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