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In Elmelage darf gebaut werden

Die Bauplätze werden allerdings nicht von der Gemeinde verkauft. Die Grundstücke an der nördlichen Seite der Straße "Install" befinden sich in privatem Eigentum.

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Foto: OM-Medien

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Der Bakumer Planungs- und Wirtschaftsausschuss hat eine neue Fläche für Wohnbebauung in Elmelage ausgewiesen. Bauplätze für die Allgemeinheit kann die Gemeinde damit aber nicht bereitstellen, da sich die Grundstücke in privatem Eigentum befinden.

Konkret befindet sich die Fläche an der nördlichen Seite der Straße „Install“, die aus dem Bakumer Hauptort herausführt. Bauamtsleiter Andreas Dammann erklärte, dass für die drei Eigentümer dort je nach Fläche der Grundstücke etwa sechs Bauplätze herausspringen würden. „Ein Eigentümer möchte bald mit der Wohnbebauung beginnen“, informiert Dammann.

Dörflicher Charakter in Gefahr

Ein Bürger nutzte die Chance der Auslegung des Bebauungsplanes, um seine Kritik zu äußern. „Leider wird der Eingriff durch das Baugebiet den dörflichen Charakter von Install aufheben“, heißt es in der Stellungnahme. Der Bürger sorgt sich vor allem um die „schon ewig“ entlang der Straße sich befindende Hecke.

Der Grünen-Ratsherr Christian Behnen konnte die Bedenken nachvollziehen: „Man kann nur hoffen, dass die altdörflichen Strukturen möglichst erhalten bleiben.“ Er wies zudem darauf hin, dass ein Wallheckenstreifen nicht in öffentlicher Hand sei. „Wir würden es begrüßen, wenn die Gemeinde diese Fläche kaufen würde“, schlug Behnen vor. Das brachte Hans-Rainer Hesler (CDU) auf die Palme. „Die Grünen müssen in der Realität ankommen, wir können nicht einfach alles kaufen.“ Es sei mit den Eigentümern alles vernünftig geregelt worden.

Dem setzte Behnen entgegen, dass Wälle gerne mal „angeknabbert“ werden würden, wenn sie – wie hier vorgesehen – als Hausgarten genutzt werden. Bürgermeister Tobias Averbeck (CDU) machte auf die textliche Festsetzung aufmerksam, dass jegliche Versiegelung dort unzulässig sei. „Klarer kann man es nicht regeln“, urteilte der Verwaltungschef.

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