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Impfung: Bislang rund 11.400 Meldungen in Portal eingegangen

Ein kürzlich gestartetes Meldeportal hat die Zahl festgestellt. 41 der 45 Gesundheitsämter im Bundesland Niedersachsen arbeiten laut Gesundheitsministerin Behrens mit diesem Meldeportal.

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Ein medizinischer Mitarbeiter befüllt eine Spritze mit einem der Impfstoffe gegen das Coronavirus. Foto: dpa/Bockwoldt

Ein medizinischer Mitarbeiter befüllt eine Spritze mit einem der Impfstoffe gegen das Coronavirus. Foto: dpa/Bockwoldt

Insgesamt rund 11.400 Beschäftigte im niedersächsischen Gesundheitswesen sind nicht gegen das Coronavirus geimpft oder deren Impfstatus ist unbekannt. Hintergrund ist ein gestartetes Meldeportal, wie Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag in Hannover sagte.

Wer im Gesundheitswesen arbeitet und nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, muss bundesweit seit rund 2 Wochen beim örtlichen Gesundheitsamt gemeldet werden. Bund und Länder hatten die einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen.

Die Gesundheitsämter fordern laut Ministerium gemeldete Menschen zunächst auf, einen Impfnachweis oder ein Attest vorzulegen. Den Einrichtungen werde empfohlen, die betreffenden Beschäftigten zunächst patientenfern einzusetzen. Werde kein Nachweis vorgelegt, könne eine Anhörung mit einer Zwangsgelddrohung folgen – dieses Zwangsgeld beträgt 1500 Euro bei einer Vollzeitstelle. Danach könne ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro verhängt werden. Wird weiterhin kein Nachweis erbracht, kann das Gesundheitsamt ein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot verfügen.

240.000 Menschen arbeiten in Niedersachsen im Gesundheitswesen

41 der 45 Gesundheitsämter im Bundesland arbeiten Behrens zufolge mit diesem Meldeportal, die anderen vier Ämter würden die Daten auf anderen Wegen erheben. Nach Angaben des Ministeriums arbeiten rund 240.000 Menschen in Niedersachsen im Gesundheitswesen, darunter rund 90.000 in der Pflege.

Welchen Berufen die nicht gegen das Coronavirus geimpften Beschäftigten zuzuordnen seien, könne noch nicht gesagt werden, betonte die Ministerin. Schaue man auf die Impfquoten sind Behrens zufolge eher Meldungen aus der ambulanten Pflege als von Krankenhausbeschäftigten wahrscheinlich.

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