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Impfkampagne in Niedersachsen verzögert sich erheblich

Das Bundesland bekommt nur 60 Prozent der ursprünglich für Januar zugesagten Menge an Impfstoffen. Das sorgt für Verzögerungen und Umplanungen.

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Impfstoff der Firma Pfizer-Biontech. Symbolfoto: dpa 

Impfstoff der Firma Pfizer-Biontech. Symbolfoto: dpa 

Die Impfkampagne gegen das Coronavirus verzögert sich in Niedersachsen wegen reduzierter Lieferungen des Biontech/Pfizer-Impfstoffs um mehrere Wochen. Das Impfen von Altenheimbewohnern werde statt Ende Januar nun voraussichtlich erst Mitte bis Ende Februar abgeschlossen werden können, sagte die Vizechefin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. Mit dem Impfen von über 80-Jährigen, die noch zu Hause wohnen, könne zum ersten Februar statt in allen nur in wenigen Impfzentren begonnen werden. Die übrigen folgten im Laufe des Februars.

Von der für Januar ursprünglich zugesicherten Menge an Biontech/Pfizer-Impfstoff werde Niedersachsen nur 60 Prozent erhalten, sagte Schröder. Ab Mitte Februar soll dann wieder wie ursprünglich geplant geliefert werden. Inzwischen wurden 95.044 Menschen in Niedersachsen geimpft. Dies sind etwa 41.000 Bewohner von Heimen und etwa 45.000 Heimbeschäftigte. Wie Schröder mitteilte, sind bereits etwas mehr als die Hälfte der Bewohner und etwas weniger als die Hälfte der Heimbeschäftigten geimpft.

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