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Immer weniger Corona-Demos in Niedersachsen

Die Corona-Politik führt in Niedersachsen immer seltener zu Protesten. Während in den vergangenen Monaten Zehntausende Demos die Polizei in Atem hielten, sieht es jetzt etwas anders aus.

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Archivfoto: dpa

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Die Zahl der Corona-Demonstrationen ist im vergangenen Monat in Niedersachsen weiter deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Innenministeriums gab es im Juni insgesamt 111 Demonstrationen, die sich kritisch mit den Corona-Maßnahmen beschäftigten. Im Monat zuvor waren es laut Polizei noch 191 Demos gewesen. Die Teilnehmerzahl habe sich von 13.100 auf 5860 mehr als halbiert. Im Januar hatten sogar noch etwa 90.000 Menschen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert. Insgesamt nahmen im ersten Halbjahr rund 204.000 Menschen an den Versammlungen teil.

Mit dem Demogeschehen ging auch die Zahl der Polizeikräfte stark zurück. Im Juni waren 582 Beamte im Einsatz, im Vergleich zu rund 1500 im Mai. Die Angaben des Ministeriums umfassen Einsätze bei Demos gegen die Corona-Politik ebenso wie bei parallel stattfindenden Gegendemonstrationen. Verletzte Einsatzkräfte habe es in den vergangenen Monaten keine gegeben, hieß es vom Ministerium - im Januar waren bei den Demos noch 28 Polizisten verletzt worden.

In den vergangenen Monaten standen Demonstrationen, die eine kritische Haltung zu den Corona-Maßnahmen hatten, besonders an Samstagen und Montagen im Fokus. Viele der Versammlungen wurden nicht ordnungsgemäß angemeldet, was die Arbeit der Polizei erschwerte.

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