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Holdorf will Schulen und Kitas mit Lüftungsanlagen und Lüftern nachrüsten

Ausgestattet werden sollen insgesamt 61 Räume. Voraussetzung ist aber die Förderung durch den Bund, der von der Gesamtsumme von 1,395 Millionen 80 Prozent der Kosten übernimmt.

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Einstimmiges Votum: Der Holdorfer Gemeinderat stimmte für eine Nachrüstung der 8 Bildungseinrichtungen mit raumlufttechnischen Anlagen. Foto: Honkomp

Einstimmiges Votum: Der Holdorfer Gemeinderat stimmte für eine Nachrüstung der 8 Bildungseinrichtungen mit raumlufttechnischen Anlagen. Foto: Honkomp

Die Gemeinde Holdorf will 61 Räume in den Kindertagesstätten und Schulen der Kommune mit raumlufttechnischen Anlagen nachrüsten – sofern der Bund die Kosten mit 80 Prozent fördert. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen.

Konkret heißt das: Nachgerüstet werden in den 8 Bildungseinrichtungen 44 Gruppen- beziehungsweise Klassenräume und 17 Fach- beziehungsweise Nebenräume mit Lüftungsanlagen oder Luftfiltern. Die Maßnahme muss nach einer bewilligten Förderung innerhalb von 12 Monaten umgesetzt worden sein. Für die Antragsstellung an den Bund musste die Verwaltung insgesamt übrigens 24 einzelne Anträge stellen.

Gibt's die Bundesförderung, zahlt die Gemeinde 280.000 Euro

Die Kosten für die Maßnahme betragen 1,395 Millionen Euro. Beteiligt sich der Bund an den Kosten, verbleibt für die Gemeinde ein Anteil von rund 280.000 Euro, der in den Nachtragshaushalt eingestellt wird. Sollte der Bund den Förderantrag ablehnen, wird die Politik über das Thema neu beraten.

Im Gemeinderat fiel die Aussprache zu diesem Tagesordnungspunkt kurz aus. Zuvor hatte der Schulausschuss länger über das Thema diskutiert. Dort hatte sich laut Sitzungsprotokoll neben den Schulleitungen auch die Politik einstimmig für das Vorhaben ausgesprochen.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug sagte: Eine 80-prozentige Förderung biete der Gemeinde die einmalige Chance, die Schulen und Kitas kurzfristig entsprechend nachzurüsten. Peter Ostendorf (FDP) wies auf die „Stuttgarter Studie“ hin, wonach das Maskentragen und Lüften das Infektionsrisiko erheblich verringern würden, während mobile und stationäre Lüftungsgeräte das Risiko nur gering reduzierten. Rainer Deters (SPD) sagte: Der Einbau von Lüftungstechnik biete zwar keinen absoluten Corona-Schutz, verbessere aber die Qualität der Raumluft.

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