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Hilfe zur Belebung der Innenstädte gefordert

Der niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB) sieht Handel, Gastronomie und Innenstädte durch die Corona-Krise schwer getroffen und fordert ein Gegensteuern von Land und Bund.

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Die Cloppenburger Fußgängerzone. Archivfoto: Hermes

Die Cloppenburger Fußgängerzone. Archivfoto: Hermes

Die wochenlange Schließung von Geschäften und Lokalen habe unmittelbare Auswirkungen auf Innenstädte und Ortskerne, sagte NSGB-Sprecher Thorsten Bullerdiek der Deutschen Presse-Agentur. «Es wird schwer sein, nach der Krise wieder zu lebendigen Innenstädten zu kommen.» Wer gelernt habe, online zu kaufen, mache dies erstmal weiter und gehe als Kunde vor Ort verloren. Die Innenstädte müssten daher attraktiver und moderner werden. Bund und Länder müssten schnell gute Rahmenbedingungen für einen Neustart schaffen.

Der von Bund und Ländern angekündigte Investitionspakt zur Bewältigung der Corona-Krise sollte - neben einem kommunalen Rettungsschirm und Hilfen für Gastronomie und Handel - eine deutliche Erhöhung der Städtebaufördermittel umfassen, sagte Bullerdiek. Mit diesen Mitteln könne auch in kleinen Städten und Gemeinden gerade jetzt zur dringend notwendigen Stärkung und Funktionsvielfalt der Innenstädte beigetragen werden.

Dass der Besucherandrang in den Innenstädten trotz der Lockerungen noch unter dem üblichen Niveau liegt, zeigen beispielhaft Messungen des Braunschweiger Stadtmarketing. Die Besucherbewegungen lagen dort in der vergangenen Woche noch knapp zwölf Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie das Stadtmarketing mitteilte.

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