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Hermann Block stellt sich erneut zur Bürgermeisterwahl

Die Böseler entscheiden am 27. Februar 2022 über ihr Gemeindeoberhaupt. Ein CDU-Kandidat will in die dritte Amtszeit gehen.

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Präsentieren den Bürgermeisterkandidaten der CDU, Hermann Block: Fraktionsvorsitzender Ludger Beeken (rechts) und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Markus Lamping (rechts). Foto: Pille

Präsentieren den Bürgermeisterkandidaten der CDU, Hermann Block: Fraktionsvorsitzender Ludger Beeken (rechts) und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Markus Lamping (rechts). Foto: Pille

Eine Überraschung ist es nicht. Bösels Bürgermeister Hermann Block will bei der Bürgermeisterwahl am 27. Februar 2022 (Faschingssonntag) für die CDU für eine weitere Amtszeit kandidieren. Das gab er während eines Pressegesprächs im Rathaus bekannt.

Hermann Block wurde am 12. März 2006 zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister gewählt und trat seinen Dienst am 1. Juli 2006 an. Die Amtszeit betrug zunächst 8 Jahre. Mit der Bürgermeisterwahl am 16. Februar 2014 wurde er mit einem Ergebnis von 71,47 Prozent für weitere 8 Jahre in seinem Amt bestätigt. Die CDU stellt insgesamt nur noch in 5 der 13 Kommunen im Kreis den Bürgermeister.

CDU zeigt sich über erneute Kandidatur erfreut

"In der CDU-Vorstandssitzung habe ich nur strahlende Gesichter gesehen", zeigte sich CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Markus Lamping begeistert ob der Kandidatur Blocks. Dem müsse man "zutiefst dankbar sein" für die Entwicklung, die Bösel während dessen bisheriger Amtszeit genommen hätte. "Wir waren froh, dass wir sie nun so fortsetzen könnten. Es gibt viel zu tun und Ideen haben wir genug", sagte Lamping.

Auch der künftige CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, Ludger Beeken, verströmte gute Laune, denn Hermann Block sei "ein Bürgermeister für alle, sowohl für die Fraktionen im Rat als auch für die Bürger, alle werden mitgenommen". Beeken: "Es kann uns nichts Besseres passieren."

Den relativ späten Zeitpunkt seiner Kandidatur erklärte Block damit, er habe den deutlich verjüngten neuen Gemeinderat kennenlernen und die Zusammensetzung und die "Grundstimmung" der Fraktionen und Gruppen abwarten wollen. "Diese Zeit wollte ich mir nehmen, denn es ist meine letzte berufliche Entscheidung", sagte der 55-Jährige.

Städtebauförderung sei sein "Baby"

Block zählte im Pressegespräch selbstbewusst eine ganze Reihe von Erfolgen seiner bisherigen Arbeit im Rathaus auf, die er mit seiner bisherigen Amtszeit verknüpft. Dazu gehöre insbesondere auch die Städtebauförderung. "Hier war ich stark involviert und engagiert. Das ist mein Baby." Er verwies dabei auf den Kreisverkehrsplatz Am Kirchplatz, für den die Arbeiten gerade begonnen haben. Daran anschließen soll sich dann die Sanierung der Bahnhofstraße, für die nach den Worten Blocks die Planungsaufträge erteilt worden seien. Ein "Meilenstein" sei auch die Möglichkeit gewesen, eine ortsnahe "Brüggemann-Fläche" zu erwerben, mit der Chance, dort nun in bester Wohnlage Wohnbebauung zu ermöglichen.

"Aber: Ich bin noch nicht fertig", kündigte Block mit Blick auf seine Überlegungen und Pläne für die Gemeinde an. Diese erstreckten sich über die Naherholung, (Stichworte Dorfpark, "Moor als Erlebnisraum", zentraler Sportpark und künftige Nutzung von ehemaligen Sandgruben), über die Gesundheitsvorsorge, über ein Verkehrskonzept zu Entlastungsstraßen bis hin zu Straßensanierungen und neuen Gewerbeflächen in Petersdorf. Zu den Gedankenspielen Blocks gehört auch eine "Quartiersplanung rund um den Kirchturm" und die Entwicklung von Entwicklungszielen für diesen Dorfbezirk. Vorausschauend seien dort bereits einige Gebäude erworben worden. Stichworte dafür seien unter anderen Handel, Dienstleistung und Gesundheitsvorsorge in einem modernen Grundversorgungszentrum. Block: "Dafür benötigen wir mittelfristig 10.000 Einwohner." Eine Herausforderung sei ein damit einhergehendes Kita-Betreuungsangebot, denn man könne mit einer entsprechenden Infrastruktur nicht immer eins zu eins nachkommen.

Blocks Kandidatur will Lamping nun während einer CDU-Mitgliederversammlung bestätigen lassen. Lamping: "Wir knobeln derzeit daran, wie wir das unter den derzeitigen Corona-Bedingungen hinkriegen."

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