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Heribert Kleene ist seit 40 Jahren im Vreeser Rat aktiv

Der Städte- und Gemeindebund Geschäftsführer überreichte dem Bürgermeister die Ehrenmedaille. Kleene macht zudem seit 30 Jahren im Samtgemeinderat und seit 20 Jahren im Kreistag Kommunalpolitik.

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Verabschiedete und Geehrte: Alfons Schrand (von links), Michael Westermann, Christoph Hömmken, Bürgermeister Heribert Kleene, Geschäftsführer Ludger Kewe, Astrid Heymann, Gerd Rieken, Ingrid Peters und Gerd Felthues. Foto: Siemer

Verabschiedete und Geehrte: Alfons Schrand (von links), Michael Westermann, Christoph Hömmken, Bürgermeister Heribert Kleene, Geschäftsführer Ludger Kewe, Astrid Heymann, Gerd Rieken, Ingrid Peters und Gerd Felthues. Foto: Siemer

Mit der Ehrenmedaille des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes hat der emsländische Geschäftsführer der Organisation, Ludger Kewe, Heribert Kleene ausgezeichnet. Der Vreeser Bürgermeister gehört dem Rat seiner Heimatgemeinde seit 40 Jahren an. Neben einer ganzen Reihe von Beschlüssen auf der letzten Sitzung des Rates in dieser Amtsperiode stand die Ehrung vieljähriger Ratsmitglieder und die Verabschiedung der Kommunalpolitiker, die ab November dem Kommunalparlament der emsländischen Gemeinde nicht mehr angehören, im Mittelpunkt des Treffens.

Kewe, der als Werltes Samtgemeindebürgermeister seit vielen Jahren mit Kleene zusammenarbeitet, würdigte die besonderen Verdienste, nicht nur in den 30 Jahren als Vreeser Bürgermeister,  sondern auch in den 35 Jahren als Mitglied im Samtgemeinderat, davon allein 25 Jahre als Sprecher der CDU-Mehrheitsfraktion. Zudem engagiere er sich seit 20 Jahren im emsländischen Kreistag. In allen 3 Bereichen, so Kewe, habe er immer wieder überragende Wahlergebnisse erzielt. Das sei die beste denkbare Anerkennung für die geleistete Arbeit. „Du hast stets viel Gespür für das Machbare und das politisch Notwendige in deinem Engagement bewiesen“, dankte ihm der Werlter auch persönlich für die gute Zusammenarbeit.

Ehrennadel fü Heymann und Hömmken

Kleene dankte, das Lob würde er aber gerne weitergeben an die, mit denen er im Rat gemeinsam für Vrees arbeite. Ohne das Team und die gute Zusammenarbeit wäre das, was erreicht worden ist, nicht möglich gewesen. Die Ehrennadel in Bronze für ihr vieljähriges kommunalpolitisches Engagement verlieh Kewe Astrid Heymann und Christoph Hömmken. Während die seit 10 Jahren als stellvertretende Bürgermeisterin tätige Heymann sich entschlossen hatte, nicht wieder anzutreten, setzt Hömmken sein Engagement sowohl in Vrees als auch im Samtgemeinderat fort.

Mit Lob und Anerkennung verabschiedete der Bürgermeister selbst 5 Frauen und Männer, die dem neuen Rat ab 1. November nicht mehr angehören. 10 Jahre engagierten sich Ingrid Peters, Alfons Schrand und der CDU-Fraktionschef Gerd Rieken für die Belange ihrer Heimatgemeinde. Nach 5 Jahren scheiden der 2. stellvertretende Bürgermeister Michael Westermann und Gerd Felthues zum Ende der Amtsperiode aus dem Rat aus.

"Wir haben für Vrees eine Menge erreicht"

Zum Auftakt der Abschiede und Ehrungen hatte der Bürgermeister eine positive Bilanz der Arbeit der vergangenen 5 Jahre gezogen. „Vrees darf sich mit seiner Entwicklung sehen lassen.“ Es sei eine Menge erreicht worden. Er nannte unter anderem die nationale wie die europäische Goldmedaille im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ 2016 beziehungsweise 2018 und die gelungenen Feiern der Dorfgemeinschaft in Berlin beziehungsweise Dublin, das Projekt „Alt werden in Vrees“ mit Pflegeheim und Demenzgarten, den Turnhallenbau und die Sanierung des Sägewerks. Zudem seien insgesamt mehr als 50 Bauplätze und 10 Hektar Gewerbeflächen erschlossen worden. Die Grundschule im Ort werde jetzt von der Samtgemeinde in Angriff genommen. „Wir alle miteinander haben in den letzten 5 Jahren eine ganze Menge bewegt und damit die Lebensqualität für die Bewohner unserer kleinen Gemeinde erheblich gesteigert“, so Kleene.

Zinstilgung für Pflegehaus durch Einnahmen gedeckt

Mit einer Gegenstimme billigte der Rat die überplanmäßigen Kosten für das neue Pflegehaus, das wichtiger Bestandteil des Projekts „Alt werden in Vrees“ ist. Das Projekt kostet nach Angaben des Bürgermeisters insgesamt 2,4 Millionen Euro. Diese Summe sei niedriger als das, was veranschlagt worden sei. Abzüglich der diversen Zuschüsse, die sogar höher ausgefallen seien als gedacht, kostet das Pflegehaus 1,6 Millionen Euro. Der Gemeinde selbst entstünde kein Cent an Kosten, so Kleene, da die Zinstilgungen durch die Mieteinnahmen gedeckt seien. Auch wirtschaftlich sei das Projekt erfolgreich, alle Zimmer seien inzwischen belegt.

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