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Herbert Reuls richtiger Weg

Thema: Polizisten in rechtsextremen Chatgruppen - Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul zeigt klare Kante gegen Rechts. Gut so!

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Es ist gut, dass Nordrhein-Westfalen mit Herbert Reul einen Innenminister hat, der hart durchgreift und nicht nur ein Meister der Ankündigungen ist, denen oftmals nicht Substanzielles folgt wie etwa bei Bundesinnenminister Horst Seehofer. Dass der Christdemokrat Reul auch bei der Polizei nicht Halt macht, wenn Beamte und Beamtinnen in rechtsextremen Chatgruppen unterwegs waren, kann niemanden überraschen, der sein couragiertes Auftreten im Kampf gegen jegliche Form des Extremismus' verfolgt. Und das mit Recht: Verfassungsfeinde von rechts und links haben im Öffentlichen Dienst nichts zu suchen. Sie wollen den Staat zersetzen, dem sie per Eid die Treue geschworen haben.

Ob nun die 29 überführten Kräfte tatsächlich dem rechtsextremen Lager zuzuordnen sind, spielt keine Rolle. Außer zu Ermittlungszwecken haben sie sich nicht in solchen Chatgruppen zu tummeln. Punkt.

Ihr äußerst tumbes Verhalten ist - das kommt erschwerend hinzu - selbstredend Wasser auf die Mühlen der Eskens dieser Welt, die der Polizei latenten Rassismus und Rechtsextremismus unterstellen. Ihnen sei an dieser Stelle entgegengehalten: Die 29 Beamtinnen und Beamten, die inzwischen außer Dienst sind, machen nicht einmal 0,07 Prozent der gesamten nordrhein-westfälischen Polizeikräfte aus. Daraus folgt: Die Polizei in diesem Land steht auf dem Boden der Landesverfassung. Aber, und das leugnet niemand, es gibt vereinzelt braune Schafe. Die gilt es zu finden und zu suspendieren. In aller Konsequenz. So wie es Herbert Reul vorgemacht hat.

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