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Haltestelle soll sichtbarer und sicherer werden

Der Cappelner Planungsausschuss hat sich mit unterschiedlichen Varianten für Warnstedt beschäftigt. Eine Alternative soll zunächst geprüft werden.

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Ausbauvariante: In Bokel wurde die Haltestelle mit taktilem Pflaster angelegt.   Foto: Vorwerk

Ausbauvariante: In Bokel wurde die Haltestelle mit taktilem Pflaster angelegt.   Foto: Vorwerk

Die Schülerbeförderung war unter anderem Thema in der jüngsten Sitzung des Cappelner Planungs-, Umwelt- und Wegeausschusses. So steht in Warnstedt die Ausgestaltung der Haltestelle am Abzweig zum Heerdamm in der Diskussion. Zunächst soll geprüft werden, ob an der Kreisstraße für einen Buswendeplatz zwischen der Landesstraße und dem vorhandenen Gewässer zwei Zufahrten zum Heerdamm angelegt werden dürfen. Ist dies nicht zulässig, soll die Haltestelle an der Landesstraße optimiert werden. 

Vertreter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) hatten nach einem Ortstermin die vorhandene Bushaltestelle zwar nicht als Gefahrenquelle eingestuft, am Ende aber eine Empfehlung gegeben. Die Schüler können dort bisher ein- beziehungsweise aussteigen, ohne dabei die Fahrbahn queren zu müssen. Der Bus darf auf der Fahrbahn halten und wenn das Warnblinklicht eingeschaltet ist, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit an dem Fahrzeug vorbeigefahren werden.

Kosten für Haltestelle liegen bei 65.000 Euro 

So könnte es auch in Zukunft bleiben, nur dass die Haltestelle baulich besser erkennbar und barrierefrei hergestellt wird. Das Ergebnis würde dann ähnlich aussehen, wie an der Bokeler Straße. Die Kosten würden sich auf rund 65.000 Euro belaufen. Die Gemeinde könnte sich aber einer Förderung von 75 Prozent sicher sein, wie es aus der Rathausverwaltung hieß.

Als Alternative wurde eine neue Bushaltestelle in die Überlegungen einbezogen. Eine der Zu- und Abfahrten wäre dann an der Landesstraße und würde dort vermutlich nicht genehmigt werden. Auch würde es teurer werden. 240.000 Euro ohne Grunderwerb wurden veranschlagt.

Fußweg an der Grundschule zurückgestellt

Zurückgestellt wurde eine Entscheidung, von der Bushaltestelle an der "Elstener Straße" einen Weg zum Parkplatz der Grundschule anzulegen. Um die Haltebucht zu erreichen, nutzen die Kinder der Grundschule den Seitenstreifen der Kreisstraße und gehen dabei unmittelbar an der Fahrbahn entlang, heißt es in der Vorlage für den Ausschuss. Sicherheitsabstände seien nicht einzuhalten und besonders in den Wintermonaten gebe es ein hohes Rutschrisiko.

Die Kosten für den Weg würden sich auf 4000 Euro belaufen und die Arbeiten könnte der kommunale Bauhof erledigen. Im Rahmen der Erschließung des neuen Baugebietes soll nun geprüft werden, ob die Busbucht über einen Rad- oder Fußweg angebunden werden kann. Außerdem soll mit der Elternvertretung der Grundschule Sevelten-Elsten, die die Zuwegung beantragt hat, die Notwendigkeit einer Anbindung besprochen werden.

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