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Hage sagt zu: "Wir lassen niemand zurück"

Linderns Bürgermeister freut sich über Initiative zur Vor-Ort-Impfung von Senioren. Die Vorbereitungen seien so schnell wie möglich begonnen worden, sagt Karsten Hage.

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Fast 1,15 Millionen fürs Bad: Auch dank des Einsatzes der Linderner Abgeordneten Silvia Breher freuen sich Bürgermeister Hage und Bauamtschef  Lüken (re.) über den Sanierungszuschuss. Foto: Gemeinde

Fast 1,15 Millionen fürs Bad: Auch dank des Einsatzes der Linderner Abgeordneten Silvia Breher freuen sich Bürgermeister Hage und Bauamtschef Lüken (re.) über den Sanierungszuschuss. Foto: Gemeinde

Viel Lob erntet die Cloppenburger Kreisverwaltung von Linderns Bürgermeister Karsten Hage im Gespräch über die Planungen und Schwerpunkte der kommenden zwölf Monate für die Vor-Ort-Initiative zur Corona-Schutzimpfung der Senioren. Statt die über 80-Jährigen aus dem gesamten Kreis dutzende Kilometer durch die Gegend fahren zu lassen, sei eine Impfung im Heimatort aus mehreren Gründen die einzig richtige Initiative. Insbesondere die Anmeldung übers Internet sei für diese Altersgruppe schwierig, denn das würden wohl nur wenige hinbekommen.  

Alle 273 über 80-jährigen Einwohner erhalten ein Schreiben der Gemeinde

Jetzt erhalten alle 273 über 80-jährigen Bewohner ein Schreiben der Gemeinde, mit der Bitte, schnellstmöglich mitzuteilen, ob sie geimpft werden wollen. Die Bewohner des Altenzentrums sind bereits geimpft worden. Die Vorbereitungen für die Aktion selbst, die nach der weiteren Lieferung von Impfstoff an den Kreis ab Mitte Januar geplant sind, seien so weit wie möglich begonnen worden. Als zentralen örtlichen Faktor für den Erfolg im Kampf gegen die Pandemie sieht Hage den bereits in groben Zügen organisierten Fahrdienst für diejenigen älteren Menschen an, die keine Möglichkeit haben, von Verwandten oder Nachbarn gefahren zu werden. Er glaube fest daran, dass die Rote-Kreuz-Bereitschaft und die Feuerwehr, die er unter anderem bitten werde, hier zu helfen, dieses Hilfsangebot tatkräftig unterstützen werden: „Wir in Lindern lassen niemanden zurück“. Er zeigte sich überzeugt, dass die praktischen Hilfen einen wichtigen Beitrag für eine möglichst hohe Impfbereitschaft leisteten.

Doch noch Hoffnung: Nachdem sich Bürgermeister Karsten Hage gegen  weitere archäologisches Untersuchungen gewehrt hatte,  sieht er die Gespräche mit dem Landesamt für Denkmalpflege zu einer einvernehmlichen Lösung im neuen Baugebiet Löninger Straße“  auf einem guten Weg.Doch noch Hoffnung: Nachdem sich Bürgermeister Karsten Hage gegen  weitere archäologisches Untersuchungen gewehrt hatte, sieht er die Gespräche mit dem Landesamt für Denkmalpflege zu einer einvernehmlichen Lösung im neuen Baugebiet „Löninger Straße“  auf einem guten Weg.

Die weitere Entwicklung von drei Baugebieten und des neuen Gewerbegebiets an der Ortsentlastungsstraße, die Hallenbad-Sanierung und die Neugestaltung des Schulhofes seien Arbeitsschwerpunkte von Rat und Verwaltung in den kommenden 12 Monaten. Der Rat werde voraussichtlich am 27. Januar den Etat für 2021 verabschieden. Trotz der vielfältigen Investitionen geht Hage nach dem vorliegenden Entwurf davon aus, dass die kommunalen Steuern nicht erhöht werden müssen und auch keine Schulden gemacht werden. Einbußen erwartet er aber bei der Gewerbesteuer durch Umsatzeinbußen bei Lebensmittelproduzenten und durch den Lockdown im Einzelhandel. Er fürchte, dass die drei Millionen Euro Gewerbesteuer in 2020 nicht ganz wieder erreicht und es einen spürbaren Einschnitt geben werde.

Letztes Projekt der Dorferneuerung: Auf  einen 50-prozentigen Zuschuss aus dem Förderprogramm hofft die Gemeinde  für die  700.000 Euro teure Umgestaltung des Schulhofs. Fotos: Willi SiemerLetztes Projekt der Dorferneuerung: Auf einen 50-prozentigen Zuschuss aus dem Förderprogramm hofft die Gemeinde für die 700.000 Euro teure Umgestaltung des Schulhofs. Fotos: Willi Siemer

Hage geht vom Abschluss des Genehmigungsverfahrens sowohl für das neue große Baugebiet „Löninger Straße“ mit seinen 30 Plätzen und auch für das neue, fünf Hektar großen Gewerbegebiet an der Ortsentlastungsstraße aus.   Auf einem guten Weg zu einer einvernehmlichen Lösung sieht er die Gespräche mit dem Landesamt für Denkmalpflege zur archäologischen Untersuchung des Baugebiets „Löninger Straße“. Er hoffe, dass nur die 1,3 Hektar mit den bisherigen Befunden untersucht werden. Elf Bauplätze stehen im neuen Baugebiet in Liener zur Verfügung, fünf sind geplant in der Großenginger Ortsmitte im Bereich der Eichenstraße.

Für die Sanierung des Hallenbades erhält Lindern 1,15 Millionen Euro

Auf zwei Jahre verteilt wird der Zuschuss von fast 1,15 Millionen Euro, den Lindern auch dank des Einsatzes der heimischen Bundestagsabgeordneten Silvia Breher aus dem Sportstätten-Förderprogramm von Bund und Land für die Sanierung des Hallenbades bekommen wird. In den kommenden Monaten werde für den Einsatz des 90-prozentigen Zuschusses geplant und danach die Sanierung vor allem im Bereich der Be- und Entlüftung und der Fensterfront in Angriff genommen. Auf grünes Licht des Rates bereits in der Januar-Sitzung hofft Hage für das Aufstellen von fünf Gittenmasten , mit denen schnelles Internet und störungsfreies Telefonieren mit dem Handy im gesamten Gemeindegebiet möglich werde.

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