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Hacker attackieren digitalen CDU-Parteitag

Vor allem aus dem Ausland seien die Angriffe auf die Server der Partei gekommen, sagt der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. "Aber wir haben uns gewehrt."

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Digitaler Parteitag "großes Risiko": der neue Parteichef Armin Laschet am Rednerpult. Foto: dpa/Kappeler

Digitaler Parteitag "großes Risiko": der neue Parteichef Armin Laschet am Rednerpult. Foto: dpa/Kappeler

Auf den digitalen CDU-Parteitag hat es nach den Worten von Generalsekretär Paul Ziemiak Hackerangriffe vor allem aus dem Ausland gegeben. Diese konnten aber abgewehrt werden, wie Ziemiak am Samstag mitteilte. Diese Angriffe seien „nicht witzig“, sagte der Generalsekretär: „Aber wir haben uns gewehrt.“ Die CDU sei auf Hackerangriffe vorbereitet gewesen.

Der neue Parteivorsitzende Armin Laschet sagte in seinem Schlusswort, der digitale Parteitag sei ein „großes Risiko“ gewesen. Man müsse sich nur vorstellen, was passiert wäre, wenn technisch etwas schief gegangen wäre, eine Abstimmung nicht funktioniert hätte oder einer der Hackerangriffe erfolgreich gewesen wäre. „Die Häme in ganz Deutschland wäre uns gewiss gewesen.“

Die CDU war vorbereitet

Bei den Angriffen handelte es sich um sogenannte DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service), bei denen versucht wird, den Server des Opfers mit massenhaften Anfragen in die Knie zu zwingen. Dabei hatten die Angreifer vor allem die Homepage der CDU (www.cdu.de) im Visier. Die Partei hatte aber vorsorglich die digitalen Arbeitsplätze der Delegierten außerhalb der CDU-Infrastruktur aufgesetzt, so dass die Angreifer den Ablauf des Parteitags nicht stören konnten. Nur das Streaming des Parteitags für die Öffentlichkeit konnte zeitweise nicht über die CDU-Homepage angeschaut werden. Das Videosignal lief parallel aber auch live bei YouTube und verschiedenen TV-Sendern.

Auch das digitale Wahlsystem konnten die Angreifer nicht erreichen. Es lief auf Servern des Anbieters Polyas, die nicht öffentlich bekannt waren. Der Angriff auf die Homepage wurde dann in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom zurückgedrängt. Dazu unterbanden die Techniker zunächst Zugriffe auf Osteuropa und Afrika, wo Server der Angreifer lokalisiert wurden. Schließlich wurden auch bestimmte IP-Adressen in Deutschland blockiert, von denen DDoS-Datenpakete auf den CDU-Server abgefeuert wurden.

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