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Graf-von-Galen-Straße in Steinfeld: Anwohner müssen wohl nichts für den Ausbau zahlen

Da sich die VR-Bank Dinklage-Steinfeld mit 50.000 Euro an den Kosten beteiligt, ist der Anliegeranteil nach derzeitigem Stand gedeckt. Voraussichtlich 2024 setzt die Gemeinde das Projekt um.

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Mehr Sicherheit zwischen Ostlandstraße und Schlesier Straße: Voraussichtlich 2024 erfolgt der Ausbau eines Abschnitts der Graf-von-Galen-Straße in Steinfeld – parallel zum Endausbau im neuen Baugebiet westlich der Straße.   Foto: Timphaus

Mehr Sicherheit zwischen Ostlandstraße und Schlesier Straße: Voraussichtlich 2024 erfolgt der Ausbau eines Abschnitts der Graf-von-Galen-Straße in Steinfeld – parallel zum Endausbau im neuen Baugebiet westlich der Straße.   Foto: Timphaus

Beim geplanten Ausbau der Graf-von-Galen-Straße im Abschnitt zwischen der Ostlandstraße und der Schlesier Straße bittet die Gemeinde Steinfeld die Anlieger voraussichtlich nicht zur Kasse. Da sich die VR-Bank Dinklage-Steinfeld, die demnächst auf dem westlich angrenzenden Acker ein neues Baugebiet entwickelt, mit 50.000 Euro an den Kosten für das Vorhaben zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur beteiligt, sei der Anliegeranteil – vorbehaltlich der weiteren Preisentwicklung – aktuell gedeckt, teilt Steinfelds Bürgermeisterin Manuela Honkomp mit.

Während eines Pressegesprächs informierte die Verwaltungschefin gemeinsam mit Bauamtsleiter Heinrich Sandmann über die Ergebnisse einer Anliegerversammlung in der Vorwoche, an der auch Vertreter der VR-Bank teilgenommen hatten. Nach Angaben von Honkomp waren zehn Anlieger bei dem Treffen anwesend. Bereits im Vorfeld waren einige Fragen zum geplanten Straßenausbau und dem Baugebiet – 30 Einfamilienhäuser sowie vier Mehrfamilienhäuser mit je vier Wohnungen sollen im Westen Steinfelds entstehen – im Rathaus eingegangen.

Laut der Bürgermeisterin erfolgte bei der Versammlung zunächst ein Rückblick auf die Bauleitplanung, die sich aufgrund des Vorkommens der in ihrem Bestand gefährdeten Feldlerche um ein Jahr verzögert hatte. Anschließend stellten die Bankvertreter die Pläne für das Baugebiet vor. Zum Schluss präsentierte Sandmann einen ersten Entwurf für den Ausbau der Graf-von-Galen-Straße, der voraussichtlich 2024 parallel zum Endausbau im Baugebiet stattfindet.

Straße soll auf 180 Metern ausgebaut werden

Diese sieht auf einer Länge von circa 180 Metern eine komplett neue, etwa 5,5 Meter breite Fahrbahn, einen neuen, circa 2,5 Meter breiten Geh- und Radweg und eine neue Beleuchtung vor. Eine optionale Verlängerung des Ausbaus um 70 Meter in südliche Richtung lehnten die Anwohner ab.

Es handelt sich nach Angaben von Honkomp um eine Durchgangsstraße. Demnach würden die Anliegeranteile bei 20 bis 30 Prozent liegen, je nach Teileinrichtung (Fahrbahn, Geh- und Radweg, Beleuchtung). Die Kostenschätzung beziffert sie auf etwa 170.000 Euro ohne Beleuchtung, die mit etwa 24.000 Euro zu Buche schlägt. Aufgrund der Beteiligung der VR-Bank Dinklage-Steinfeld, der nach eigenen Angaben eine Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich ein Anliegen ist, würden nach derzeitigem Stand keine Straßenausbaubeiträge fällig, sagt Honkomp.

Weitere Anliegerversammlung ist geplant

Die Anlieger wünschten sich laut der Bürgermeisterin die Umsetzung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Unter anderem kam eine Tempo-30-Zone zur Sprache. "Vielleicht ergibt sich diese Option. Der Landkreis Vechta ist zuständig."

Sobald sich der Straßenausbau weiter konkretisiert, ist laut Sandmann eine weitere Anliegerversammlung geplant. Ein Termin steht noch nicht fest.

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