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Gespräch über Verkehrsbelastung in Neuenkirchen findet Anfang Juli statt

Die Bürgerinitiative 49434 Neuenkirchen-Vörden wendet sich erneut an den Landkreis und erhält eine erfreuliche Antwort: Die Behörde wertet ihre Untersuchung aus und wird sich mit den Bürgern treffen.

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Ärgernis für viele Neuenkirchener: Sie wollen, dass der Schwerlastverkehr aus dem Ortskern verbannt wird, weil die Straßen viel zu schmal sind. Foto: Lammert

Ärgernis für viele Neuenkirchener: Sie wollen, dass der Schwerlastverkehr aus dem Ortskern verbannt wird, weil die Straßen viel zu schmal sind. Foto: Lammert

Es scheint wieder Bewegung in die von der Bürgerinitiative 49434 Neuenkirchen-Vörden gewünschte Verkehrsberuhigung im Neuenkirchener Ortskern zu kommen. Nachdem die Bürgerinitiative nach eigenen Angaben seit mehreren Wochen auf ein Signal aus dem Kreishaus Vechta gewartet hat, antwortete die Behörde auf Nachfrage von OM-Online zum geplanten Fortgang: „Wir befinden uns gerade in der Auswertung der Ergebnisse zu dieser komplexen Thematik und wollen diese bei einem für Anfang Juli von der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden geplanten Termin gerne ausführlich vor Ort besprechen. Es ist nach unserem Kenntnisstand vorgesehen, dass an diesem Termin Vertreter der Gemeinde, der Bürgerinitiative, des beauftragten Ingenieurplanungsbüros sowie des Landkreises teilnehmen.“ Das Planungsbüro sollte die örtlichen Gegebenheiten untersuchen und Vorschläge erarbeiten, welche Konsequenzen zu ziehen sind.

Auch Bürgermeister Ansgar Brockmann hat der Bürgerinitiative inzwischen in einem Schreiben einen Termin Anfang Juli im Rathaus in Neuenkirchen in Aussicht gestellt. Im jüngsten Schreiben an den Landkreis hatte die Bürgerinitiative ausgeführt, der aktuelle Status zeichne sich durch die Sperrung der Bergstraße und die fast täglichen Staus auf der Autobahn 1 in beiden Richtungen, durch ein hohes Verkehrsaufkommen aus. „Fast jeden Tag passieren Dinge, die belegen, dass die Landesstraße durch unseren Ort eindeutig zu eng bemessen ist für den Begegnungsverkehr von Schwerlastfahrzeugen. Zum Glück sind bis jetzt keine ernsthaften Unfälle mit Verletzten geschehen“, schrieben Maria Buschermöhle und Susanne Laumann-Borcherding im Namen der Bürgerinitiative. Besonders auf das Ergebnis der Zählung des Verkehrsaufkommens sei die Bürgerinitiative sehr gespannt.

Besonders positiv: Das Treffen ist vor Ort

Die Mitteilung des Landkreises, dass Anfang Juli nun ein Termin mit allen Beteiligten stattfinden soll, bewertete Sascha Kramer von der Bürgerinitiative sehr positiv. Vor allem sei es gut, dass das Treffen vor Ort stattfinden soll. Mit Blick auf die aktuelle Verkehrssituation im Ortskern sagte er, die Belastung mit Fahrzeugen, die zur Autobahnbaustelle fahren oder von ihr kommen, sei sehr hoch. Sie passierten fast im Sekundentakt das Zentrum. Es sei dringend geboten, dass sich die Belastung durch den Verkehr verringere.

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