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Geplante Corona-Regel für Weihnachtsmärkte: Glühwein nur für Geimpfte, Genesene und Getestete

In Niedersachsen zeichnen sich mehrere Corona-Lockerungen ab. Das betrifft vor allem größere Veranstaltungen. Auflagen gibt es beim Verzehr auf den Weihnachtsmärkten.

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Symbolfoto: dpa

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In Niedersachsen zeichnen sich weitere Lockerungen in der Corona-Pandemie ab. Wenn nur geimpfte und genesene Menschen Zutritt zu einer Veranstaltung erhalten, soll die Besuchergrenze im Bundesland künftig fallen. Das kündigte Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, am Donnerstag im Gesundheitsausschuss des Landtags bei der Beratung eines Verordnungsentwurfs an.

Bislang lag die Grenze bei 25.000 Zuschauern. Wenn also etwa ein Fußballverein nur Geimpfte oder von Genesene in sein Stadion lässt, dürfen demnach wieder mehr als 25.000 Fans ins Stadion. In Niedersachsen haben etwa die Stadien des VfL Wolfsburg und Hannover 96 entsprechende Größen. Die entsprechende Verordnung soll voraussichtlich bereits am Freitag in Kraft treten.

3G-Regel soll auch für die Nutzung von Fahrgeschäften gelten

Weihnachtsmärkte sollen in Niedersachsen zudem unter Auflagen möglich sein. Die Stände müssten grundsätzlich einen Abstand von zwei Metern einhalten, sagte Schröder. Wer etwas essen oder trinken möchte auf einem Herbst- oder Weihnachtsmarkt, muss demnach geimpft, genesen oder getestet sein. Dies soll laut Schröder auch für die Nutzung von Fahrgeschäften gelten. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren müssen den Angaben zufolge nicht geimpft, genesen oder getestet sein.

«Es ist gut, dass die Landesregierung auf die Kritik gehört hat und der erste, völlig unpraktikable Vorschlag vom Tisch ist. Aber auch die neue Version hat noch Schwächen. Wir halten es beispielsweise nicht für notwendig, landesweit 3G vorzuschreiben», sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Susanne Schütz, mit Blick auf die geplanten Weihnachtsmarktregelungen. Jede Stadt habe völlig andere Voraussetzungen und setze ein individuelles Konzept um.

Bei den Weihnachtsmarkt-Planungen in Corona-Zeiten hatte der Städtetag kürzlich an einigen Stellen noch Nachbesserungsbedarf gesehen. «Offene Fragen gibt es insbesondere mit Blick auf die Umsetzbarkeit der angedachten Vorgaben und auch eine Gleichbehandlung von Weihnachtsmärkten und anderer Außengastronomie», hatte Ulrich Mädge (SPD), Präsident des niedersächsischen Städtetags, am Dienstag gesagt. Mehrere Städte hatten bereits gesagt, dass sie mit Weihnachtsmärkten in diesem Jahr planen.

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