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Gemeinsam mit Biden gehen

Putin lässt sich nicht zurückverteidigen. Das wird täglich aufs Neue angesichts des Angriffskriegs bewiesen. Deshalb gilt: Die Ukraine muss militärisch besser ausgerüstet werden.

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Politische Kommentatoren kommen sich in diesen Tagen vor wie Kriegsberichterstatter. Was den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine angeht, darf niemand die Illusion hegen, dass der Aggressor Putin sich auf einen Status zurückverteidigen lässt, der ihn zum Verhandeln um Frieden zwingt. Seine Absicht, die Ukraine zu entnazifizieren, bedeutet nichts anderes, als jegliche Infrastruktur dieses Landes zu zerstören. Denn: Ist die Ukraine auch militärisch nicht endgültig niederzuwerfen, dann wird es Jahrzehnte dauern, bis das Land wieder aufgebaut ist.

Es bleibt die Erkenntnis, dass es nur Frieden geben wird, wenn auch die Ukraine in die Lage versetzt wird, zu zerstören. Das haben zuvorderst die Amerikaner begriffen, die den Militärs des verteidigenden Landes jetzt alles an militärischem Gerät an die Hand geben wollen, was sie haben, und was modern und russischen Waffen überlegen ist. US-Präsident Joe Biden verdient in seinem Handeln die Gefolgschaft aller Demokratien. Putins Angriffslawine lässt sich eben nur durch wirksame militärische Aktivitäten stoppen.

Der deutsche Kanzler gibt gerade das ganze Gegenteil von Biden, fürchtet einen Atomkrieg. Den fürchtet der US-Präsident offensichtlich nicht, warum dann Scholz? Veraltete Gepard-Luftabwehrpanzer ohne Munition zu liefern, anstatt alles an modernem Gerät zur Verfügung zu stellen, was die Bundeswehr noch hat, ist wieder so ein erbärmliches Symbolstück aus dem deutschen politischen Tollhaus. Politische Kommentatoren neigen in diesen Tagen auch zum Fremdschämen.

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