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Gemeinde Visbek bezuschusst Lüftungsanlagen

Auch die Kindertagesstätten in Trägerschaft der katholischen Kirche und des Andreaswerks werden nachgerüstet – und erhalten dafür Geld. Der Radweg in Varnhorn ist außerdem vorläufig vom Tisch.

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Symbolfoto: dpa/Skolimowska

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Die Gemeinde Visbek bezuschusst die Installation von dezentralen Lüftungsanlagen in den Kindergärten in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus sowie in Trägerschaft des Andreaswerks. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Finanz- und Sozialausschusses. Insgesamt handelt es sich um eine Summe in Höhe von 95.200 Euro, wie Bürgermeister Gerd Meyer erläuterte. Die Kirchengemeinde erhält 79.200 Euro, das Andreaswerk 16.000 Euro.

Wie bereits berichtet, sollen die Grundschulen und Kindertagesstätten in ganz Visbek mit entsprechenden Lüftungsanlagen ausgestattet werden. Dafür stellten sowohl die Gemeinde Visbek als auch die katholische Kirchengemeinde und das Andreaswerk Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), das eine Förderung in Höhe von 80 Prozent bereits für alle Einrichtungen bewilligt hat.

Gleichbehandlung aller Einrichtungen

Konkret sollen – in den Einrichtungen in Trägerschaft der Gemeinde – in der Gerbertschule 16 dezentrale Anlagen, in der Grundschule Erlte drei, in der Grundschule Hagstedt zwei, in der Grundschule Rechterfeld fünf sowie im Kindergarten St. Elisabeth acht Anlagen verbaut werden. Das Ingenieurbüro Tegeler aus Vechta hat bei seiner Kostenschätzung eine Gesamtsumme in Höhe von 1.047.210,71 Euro errechnet. Das Bafa hat bislang eine Förderung auf die erste Kostenschätzung in Höhe von 905.000 Euro bewilligt. Die Gemeinde hat eine Erhöhung beantragt, die Antwort steht aber nach wie vor aus. Nichtsdestotrotz sprachen sich die Finanzausschussmitglieder für die Durchführung der Maßnahme aus.

In den Einrichtungen in Trägerschaft der Kirchengemeinde sollen jeweils sieben Lüftungsanlagen in den Kindergärten St. Raphael und St. Antonius verbaut werden. In der Einrichtung St. Franziskus nutzt die Gemeinde vom Andreaswerk zwei Gruppenräume. Es sei eine Frage der Gleichbehandlung, sagte Bürgermeister Gerd Meyer, dass diese Einrichtungen ebenfalls ausgestattet werden und, dass sich die Gemeinde daran finanziell beteiligt, angesichts der anderen Verpflichtungen gegenüber dieser Einrichtungen.

Antrag auf Radweg in Varnhorn erneut auf Eis gelegt

Der beantragte Radweg in Varnhorn beschäftigte auch die Mitglieder des Finanzausschusses. Wir erinnern uns: Konkret geht es um einen 2400 Meter langen Radweg, der von der Wildeshauser Straße bis zum Varnhorner Ortskern führen soll. Im vorangegangenen Bauausschuss wurde ausgiebig darüber diskutiert – mit dem Ergebnis, dass sich eine klare Mehrheit gegen den Radwegebau aussprach. Das Projekt sei zu teuer, zu viele Fragen noch ungeklärt.

Auch Ralf Stukenborg (CDU) fand, dass noch Details fehlen, die einen klaren Beschluss zulassen. Zum einen müsse die Situation mit dem neuen Gewerbegebiet Wildeshauser Straße abgewartet werden. Zum anderen griff er auf, was der Bürgermeister bereits in der Bauausschusssitzung erklärte, und zwar, dass sich gemeinsam mit der Verkehrssicherungskommission vor Ort ein Bild gemacht werden sollte. Stukenborg schlug deshalb vor, dass das Thema noch einmal beraten werden sollte, wenn mehr Details bekannt sind. Somit beantragte der CDU-Fraktionsvorsitzende, den Punkt für diesen Sitzungsdurchlauf von der Tagesordnung zu streichen und zu verschieben.

Gerd Meyer ließ wissen, dass eine weitere Verkehrsmessung in Höhe der Zufahrt zu Contrail vorgesehen ist. Mit dem Ergebnis werde daraufhin um einen Ortstermin bei der Verkehrssicherungskommission gebeten. Josef Langfermann (Grüne) warb dafür, dass bei diesem Termin Vertreterinnen und Vertreter als Ratsfraktionen teilnehmen sollten, um ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten. Schließlich schloss sich die Mehrheit – bei zwei Enthaltungen – dem Antrag von Stukenborg an, das Thema erneut zu verschieben.

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