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Gemeinde Essen stellt neuen Kindercampus vor

Das Modell "kurze Wege für kurze Beine" nimmt allmählich Gestalt an. Im ehemaligen Grundschulgebäude ist nun der Kindergarten Regenbogen zu Hause.

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Machen sich vor Ort ein Bild: Rund 70 Teilnehmende besichtigen den Neubau der Grundschule. Foto: Gemeinde Essen

Machen sich vor Ort ein Bild: Rund 70 Teilnehmende besichtigen den Neubau der Grundschule. Foto: Gemeinde Essen

Der CDU-Gemeindeverband Essen hatte zu einem Spaziergang eingeladen, um den interessierten Gästen das Konzept des Kindercampus' Essen vorzustellen. Der Vorsitzende des Verbands, Bernard Wichmann, begrüßte dazu rund 70 Interessierte, wie aus einer Pressemitteilung des Verbands hervorging.

Startpunkt der Tour war die Kinderkrippe Schatzkiste. Hier erläuterte der Vorsitzende des Schulausschusses, Paul Krampe, die Entstehung der Einrichtung. Als Vorlage für den Bau diente eine Kinderkrippe in Haselünne, die die Verantwortlichen zuvor besichtigt hatten.

Auf Nachfrage von Dirk Gehrmann, der als Moderator durch die Stationen führte, zeigte sich Philip Nacke als Leiter der Schatzkiste zufrieden: „Dass der Gemeinderat die weitsichtige Entscheidung getroffen hat, unsere Kinderkrippe gleich für 5 Gruppen zu planen, ist aus heutiger Sicht goldrichtig gewesen. Wir sind fast voll belegt.“

Spielplatz wird mit 100.000 Euro von der Gemeinde bezuschusst

Beim benachbarten kommunalen Kindergarten Regenbogen konnten sich die Teilnehmer ein Bild von den getätigten Investitionen machen. Das ehemalige Grundschulgebäude wurde dafür mehrfach baulich angepasst und dient aktuell rund 170 Kindern als Lernstandort. Am kirchlichen Kindergarten mit Kinderkrippe St. Josef schließlich wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Leiterin Maria Espelage empfangen. Hier entsteht zurzeit ein neuer Spielplatz, den die Gemeinde mit rund 100.000 Euro bezuschusst, hieß es. Dazu meinte Pastor Michael Borth: „Wenn man den Kindercampus so erwandert, zeigt sich wirklich, dass hier das Planungsmotto 'Kurze Wege für kurze Beine' für Eltern und Kinder erfolgreich umgesetzt wird."

Zentraler Busbahnhof entsteht vor der Grundschule

Weiter ging es zur umgebauten Schulstraße. Der Ausschussvorsitzende für Planung und Bauen, Jürgen Meyer, erläuterte dabei das Konzept: Vor der Grundschule entstehe aktuell ein neuer zentraler Busbahnhof für den Schülerverkehr, aber auch für den ÖPNV mit einer Haltestelle für moobil+. Der Verkehr in diesem Bereich werde beruhigt und Straße und Kanalisation würden erneuert. Außerdem sollen weitere Parkplätze für die Schule und den Friedhof geschaffen werden.

Für die Maßnahmen konnten von der Landesnahverkehrsgesellschaft und aus dem Dorferneuerungsprogramm über 1 Million Euro an Fördergeldern erfolgreich beantragt werden, hob der CDU-Ortsverband in einer Pressemitteilung hervor. Angesichts steigender Schülerzahlen und der dadurch notwendig gewordenen Vergrößerung der Grundschule hatte die Gemeinde eine Schulentwicklungsplanung initiiert, deren Ergebnisse Schulleiterin Benita Neteler näher erläuterte: Im Neubau befinden sich nun die Klassenräume, Differenzierungsräume für den Unterricht sowie die Aula als Versammlungsort. Im alten Gebäudeteil befinden sich die Fachräume für Musik, Kunst, Hauswirtschaft und Werken sowie die Verwaltung, Mensa und das Lehrerzimmer.

Bürgermeister Heiner Kreßmann dankte allen, die bisher mitgewirkt haben. „Auch das Projekt Kindercampus macht mit großer Unterstützung des Gemeinderates und der Verwaltungsmannschaft große Freude im Beruf."

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