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Ganztagsbetreuung attraktiv gestalten

Rat der Gemeinde Cappeln gewährt der Grundschule Sevelten/Elsten für zwei Jahre eine Anschubfinanzierung. Damit wird dem Cappelner Beispiel gefolgt.

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Nach dem Unterricht geht die Betreuung weiter. Symbolfoto: Vorwerk

Nach dem Unterricht geht die Betreuung weiter. Symbolfoto: Vorwerk

Die Gemeinde Cappeln gibt nach einstimmigem Ratsbeschluss für die Ganztagsbetreuung der Grundschule Sevelten Elsten einen Zuschuss, obwohl diese Aufgabe originär dem Land Niedersachsen zufällt. Das Ganze ist aber nur als Anschubfinanzierung zu verstehen und auf zwei Jahre begrenzt. 15 Stunden zu je 45 Minuten sieht die Landesschulbehörde vor, worin neun Lehrerstunden und sechs Stunden für pädagogische Mitarbeiter enthalten sind.

Das reicht aber nicht, wie in einem Antrag der Schule belegt ist. Demnach sind 16 weitere Stunden nötig, die mit 14 Euro je Zeitstunde angesetzt werden, was einen monatlichen Zuschuss von rund 680 Euro erfordert. Auch wenn eigentlich das Land zuständig ist, gibt es in Cappeln Ausnahmen.

Die Gemeinde hat in einem vergleichbaren Fall der Grundschule Cappeln zur Einführung der Ganztagsschule eine Anschubfinanzierung für maximal zwei Jahren gewährt. „Um ein attraktives Angebot für die Ganztagsschule anbieten zu können, gewährt die Gemeinde Cappeln der Grundschule Sevelten/Elsten eine Anschubfinanzierung für maximal zwei Jahre. Bezuschusst werden 16 Betreuungsstunden pro Schulwoche mit jeweils 14 Euro pro Stunde“, heißt es in dem während der jüngsten Ratssitzung gefassten Beschluss.

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