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Für Kapelle stehen Fördermittel in Aussicht

Neuenkirchen-Vörden setzt auf die Hilfe des Landes. Die Förderung könnte bis zu 63 Prozent für die Baukosten im Zuge der Sanierung betragen.

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Donnerstag ist der Stichtag: Bis zum 15. Oktober muss der Antrag auf Fördermittel beim Amt für regionale Landentwicklung (ArL) vorliegen.  Foto: Lammert

Donnerstag ist der Stichtag: Bis zum 15. Oktober muss der Antrag auf Fördermittel beim Amt für regionale Landentwicklung (ArL) vorliegen.  Foto: Lammert

Wenn alles gut läuft, bekommt die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden  für die Sanierung der Vördener Friedhofskapelle aus dem Dorferneuerungsprogramm einen erheblichen Zuschuss.

Bis zu 63 Prozent der Baukosten kann das Land Niedersachsen fördern, sagte Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen. Keine Mittel fließen für die Inneneinrichtung und die Gestaltung des großen Fensters im Giebel gegenüber des Haupteinganges.

Zweiter  Bauabschnitt der Sanierung ist aufgeteilt worden

Ein wichtiges Datum ist im Zusammenhang mit den Zuschüssen der Donnerstag (15. Oktober). An dem Tag muss der Antrag beim Amt für regionale Landentwicklung (ArL) in Oldenburg vorliegen. Das ArL entscheidet über die Mittelvergabe.

Die Gemeinde hat den zweiten Bauabschnitt der Kapellensanierung noch einmal aufgeteilt. Die Baumaßnahmen im eigentlichen Kapellenraum sollen 2021 erfolgen. Die Gestaltung des Umfeldes ist im Jahr darauf geplant. Beide Planungen hat die in Vörden ansässige Architektin Miriam Kopp ausgearbeitet und den Förderrichtlinien angepasst.

Vorgesehen ist deshalb nun im nächsten Bauabschnitt zum Beispiel, die Giebelwand mit Lärchenholz zu verschalen. Die Dacheindeckung soll in braunfarbenen Aluminiumplatten erfolgen, die ähnlich wie Kupfer aussehen. Es bleibt beim Bau eines Seiteneinganges, durch den eine Trauergemeinde die Kapelle zukünftig verlassen wird und nicht mehr durch das Hauptportal.

Im Außenbereich entsteht eine behindertengerechte Toilette

Das Vordach vor der Halle wird im Zuge der Sanierung größer. Außerdem entsteht an der Seite beim Haupteingang eine behindertengerechte Toilette. Im Zuge der Außengestaltung will die Gemeinde die vorhandene Treppe im Bereich des neuen Seiteneingangs umgestalten lassen. Vorgesehen ist ferner, die Pflasterfläche im Bereich des Haupteinganges aufzuweiten.

Zudem hat die Verwaltung auch für die Sanierung des Gehweges zwischen dem Vorplatz und dem behindertengerechten Aufgang Fördermittel beantragt. Der Weg sei in einem schlechten Zustand. Es habe schon zahlreiche Beschwerden gegeben, sagte Jürgen Rolfsen.

Die Gesamtkosten bezifferte er auf 475.000 Euro. Ursprünglich waren 315.000 Euro veranschlagt. Die Steigerung ergibt sich durch mehrere zusätzlich aufgenommene Maßnahmen wie zum Beispiel den Bau der behindertengerechten Toilette.

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