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Freie Fahrt: Vreeser Straße in Lindern wird am 8. August wieder freigegeben

Nach 6-monatiger Bauzeit kann die Gemeinde Lindern ihr vorletztes Projekt der Dorferneuerung abschließen. Vom 1. bis zum 17. September 2023 soll zudem die 11. Kulturwoche stattfinden.

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Bald wieder freie Fahrt: Die Sanierungsarbeiten in der Vresser Straße werden in der 32. Kalenderwoche abgeschlossen. Foto: Wienken

Bald wieder freie Fahrt: Die Sanierungsarbeiten in der Vresser Straße werden in der 32. Kalenderwoche abgeschlossen. Foto: Wienken

Ein Licht am Ende des Tunnels kann die Gemeinde Lindern bei der Sanierung der Vreeser Straße vermelden: Am 8. August sollen die Arbeiten mit der Asphaltierung der Straße abgeschlossen sein. Damit wäre das vorletzte Projekt der Dorferneuerung nach 6-monatiger Bauphase beendet.

Die Umsetzung hatte sich aufgrund von Lieferengpässen verzögert. Da bis zum Jahresende keine Penter-Pflasterklinker geliefert werden konnten, musste zu ABC-Klinkern gewechselt werden. "Diese sind fast identisch mit den Penter-Klinkern. Nun sind die benötigten Pflastersteine da und das Projekt kann zeitnah abgeschlossen werden", teilte Bürgermeister Karsten Hage auf der jüngsten Ratssitzung mit.

Bis zum Ende der Ferien will die Verwaltung zudem 26 Lüftungsanlagen in der Grund- und Oberschule Lindern verbaut haben. Damit sieht sich die kleinste Gemeinde im Landkreis für eine drohende Corona-Welle im Herbst gut gerüstet. Für das Projekt hat die Kommune rund 470.000 Euro investiert. "Auch die Sanierung des Hallenbades nimmt langsam Formen an. Mit dem Fortschritt der Sanierungsarbeiten sind wir sehr zufrieden", erklärte Hage. Wenn alles weiter nach Plan läuft, kann die Sanierung im Oktober abgeschlossen werden.

Kulturwoche findet vom 1. bis zum 17. September 2023 statt

Auf der Tagesordnung der Ratssitzung stand außerdem die 11. Kulturwoche, eine Ausstellung zeitgenössischer und regionaler Kunst, im kommenden Jahr. Sie bildet das Highlight im Linderner Veranstaltungskalender. Die Kulturwoche findet traditionell zwischen den Sommer- und Herbstferien statt. Als Zeitraum wurde der 1. bis 17. September 2023 gefunden. Turnusgemäß findet die Veranstaltung alle 4 Jahre statt, zuletzt war es 2019 so weit.

Heimische Künstler und Aussteller aus der Umgebung haben bei diesem Fest die Gelegenheit, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Dafür dienen unter anderem die Grund- und Oberschule sowie das Rathaus als Ausstellungsort. "Ich finde es bemerkenswert, als Hobby-Künstler den Mut aufzubringen, seine Werke öffentlich zu präsentieren. Diesem Mut möchten wir als Gemeinde Rechnung tragen und den Künstlern eine Plattform bieten", betonte Hage. Auch die Schüler werden ihre Arbeiten auf der Kulturwoche ausstellen.

Im Rahmen der Veranstaltung findet außerdem ein Bildhauersymposium statt, das 2003 erstmals angeboten wurde und sich seitdem zum Besuchermagneten entwickelt hat. Dafür ist angedacht, dass sich vier Künstler zusammentun und ein gemeinsames Projekt auf dem Festplatz in Lindern erstellen. Das Werk der Bildhauer soll am Ende der Gemeinde erhalten bleiben.

Vorbereitungsausschuss sucht Bildhauer für Symposium

Für die Festlichkeiten im September 2023 soll, wie in den Jahren zuvor, ein Vorbereitungsausschuss gebildet werden. Dieser setzt sich aus einigen Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Kultur und Sport, Vertretern der Grund- und Oberschule, privaten Kunstinteressierten aus der Gemeinde sowie Volkmar Grigull als künstlerischem Leiter zusammen.

Die Aufgaben des Ausschusses sind die Auswahl von Bildhauern für das Symposium, nachdem eine internationale Ausschreibung gestartet wurde, sowie die Planung des Rahmenprogramms. „Die Kulturwoche wird von den Lindernern grundsätzlich sehr gut angenommen. Jedoch haben wir in puncto Öffentlichkeitsarbeit noch Luft nach oben“, befand Karsten Hage.

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