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Fördermittel für neue Gewerbegebiete im Nordkreis

Fast 900.000 Euro fließen nach Bösel und Barßel. Mit dem Geld unterstützt der Landkreis Cloppenburg die Erschließung neuer Baugebiete in Petersdorf, Elisabethfehn und Barßel.

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Aus Acker- wird Gewerbeland: In Petersdorf entsteht auf einer Fläche von 1,2 Hektar ein weiteres Gewerbegebiet. Der Landkreis fördert die Erschließung mit 25 Prozent der Kosten. Foto: Pille

Aus Acker- wird Gewerbeland: In Petersdorf entsteht auf einer Fläche von 1,2 Hektar ein weiteres Gewerbegebiet. Der Landkreis fördert die Erschließung mit 25 Prozent der Kosten. Foto: Pille

Der Planungs- und Umweltausschuss des Cloppenburger Kreistages hat in seiner Sitzung am Samstag knapp 900.000 Euro an Wirtschaftsförderungsmitteln für den Nordkreis freigegeben. Unterstützt werden die Erschließungsarbeiten für die Gewerbegebiete nördlich Loher Straße in Elisabethfehn, Friesoyther Straße in Barßel und Birkenmoor in Bösel/Petersdorf.

Petersdorf: Im Böseler Ortsteil Petersdorf stehen derzeit keine freien Gewerbeflächen zur Verfügung. Allerdings möchte ein Fenster- und Elementbauunternehmen an der Daimlerstraße die eigenen Hallen erweitern, zudem haben drei Handwerksbetriebe ihr Interesse bekundet, sich in dem Bereich niederzulassen. Nach Auskunft der Gemeinde können dadurch mindestens 10 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. 

Gewerbegebiet in Bösel wird erweitert 

Der Böseler Gemeinderat hat bereits im Juli 2020 den Weg für das 1,2 Hektar große Gewerbegebiet "Birkenmoor" frei gemacht, mit dem das Gewerbegebiet an der Daimlerstraße Richtung Westen zur Straße am Birkenmoor erweitert wird. Die Verkehrsanbindung soll sowohl über die Straße Birkenmoor wie auch über die Daimlerstraße erfolgen. Für die Erschließung sind Kosten in Höhe von rund 79.000 Euro angesetzt. Der Anteil des Kreises liegt bei 25 Prozent und beläuft sich auf knapp 20.000 Euro.

Elisabethfehn: Für das nördlich der Loher Straße liegende Gewerbegebiet Elisabethfehn hat die Gemeinde Barßel bereits Grundstücke von rund 2,9 Hektar verkauft. 3 Unternehmen wollen die Flächen für Erweiterungen nutzen, ein Verleihbetrieb von Büro- und Sanitärcontainern, Baumaschinen und Geräten will sich hier neu ansiedeln. Dadurch werden rund 12 neue Arbeitsplätze geschaffen, weitere Anfragen von Unternehmen liegen bereits vor.

Für die Verkehrserschließung ist eine neue, T-förmige Stichstraße von der Straße Gewerbepark aus vorgesehen. Die Kosten dafür veranschlagt die Gemeinde auf gut 1,25 Millionen Euro. Der Planungsausschuss hat dem Kreistag empfohlen, einen Zuschuss in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Kosten bis maximal 315.000 Euro zu gewähren.

Gemeinde Barßel will 8,4 Hektar Gewerbefläche schaffen

Barßel: Rund 8,4 Hektar Gewerbefläche will die Gemeinde Barßel an der Friesoyther Straße südlich des Wohngebietes Neuland schaffen. 4 Anfragen von ansiedlungswilligen Unternehmen liegen bereits vor. Ein Maschinenbaubetrieb, ein Bauunternehmen sowie ein Unternehmen für Betonschneidetechnik wollen das neue Gebiet für Erweiterungen nutzen, ein Metallbauunternehmen plant eine Neuansiedlung. Die Gemeinde rechnet allein durch diese Ansiedlungen mit rund 25 neuen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.

Für die Anbindung des Gebietes sind der Bau einer Erschließungsstraße und einer Linksabbiegerspur auf der Friesoyther Straße erforderlich, zudem muss ein Regenrückhaltebecken gebaut werden. Die förderfähigen Kosten dafür belaufen sich nach Angaben der Gemeinde auf rund 2,23 Millionen Euro, der Planungsausschuss stellt eine Förderung von knapp 560.000 Euro in Aussicht.

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