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Fitnesscenter bleiben geschlossen

Das hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden. Der Betrieb sei aufgrund der erhöhten Atemaktivität anders zu bewerten als die Öffnung von Friseursalons und Gaststätten.

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Fitness-Fans müssen weiter warten und draußen trainieren. Foto: dpa

Fitness-Fans müssen weiter warten und draußen trainieren. Foto: dpa

Die Schließung von Fitnessstudios in Niedersachsen ist nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Lüneburg rechtens. Der Antrag einer Betreiberin gegen die Corona-Verordnung des Landes wurde abgelehnt, wie die Justizbehörde am Freitag mitteilte. Mit Blick auf das bisherige Infektionsgeschehen und die Wirkung der Maßnahmen seien Schließungen weiterhin als wichtiger Baustein im Kampf gegen das Coronavirus zu sehen, hieß es zur Begründung. Der Beschluss ist unanfechtbar. (Az.: 13 MN 156/20) Der Betrieb eines Fitnessstudios sei aufgrund der erhöhten Atemaktivität anders zu bewerten als die Öffnung von Friseursalons und Gaststätten.

Während sich Fitnessfreunde also noch gedulden müssen, können Betreiber von Tattoo-Studios aufatmen. Denn nach einer weiteren Entscheidung des OVG Lüneburgs dürfen diese in Niedersachsen ab sofort wieder öffnen, wie das Sozialministerium mitteilte. Demnach hält das Gericht die Differenzierung im Bereich der körpernahen Dienstleistungen für nicht zulässig. Die entsprechende Regelung der Corona-Verordnungen wurde daher außer Vollzug gesetzt. Auch dieser Beschluss ist nicht anfechtbar. (Az.: 13 MN 165/20)

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