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Fischer soll es noch mal machen

Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Emstek und der Vorstand des Gemeindeverbandes haben den Bürgermeister für eine dritte Amtsperiode vorgeschlagen. Die Urwahl findet am 23. September statt.

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Mit Michael Fischer (2. von links) wollen CDU-Fraktion und Gemeindeverband die Arbeit fortsetzen. Das erklärte (von rechts) Fraktionsvorsitzender Georg Deselaer, Gemeindeverbandsvorsitzender Arnold Gerdes und Dirk Vaske, stellvertreter in Fraktion und Gemeindeverband (link). Foto: Thomas Vorwerk

Mit Michael Fischer (2. von links) wollen CDU-Fraktion und Gemeindeverband die Arbeit fortsetzen. Das erklärte (von rechts) Fraktionsvorsitzender Georg Deselaer, Gemeindeverbandsvorsitzender Arnold Gerdes und Dirk Vaske, stellvertreter in Fraktion und Gemeindeverband (link). Foto: Thomas Vorwerk

Michael Fischer soll für eine dritte Amtszeit Bürgermeister der Gemeinde Emstek sein. Das haben CDU-Gemeindeverband und die Fraktionsspitze am Mittwoch auf einem Pressetermin erklärt. Das letzte Wort haben aber die aktuell 405 Mitglieder, die am Mittwoch, 23. September, zur Urwahl aufgerufen sind. 

Nicht nur auf die 100-prozentige Unterstützung von Rat und Gemeindeverbandsvorstand kann sich der Rathausschef verlassen. "Als ich meine Frau gefragt habe, hat sie meine Entscheidung vollumfänglich unterstützt." Zwar tue er dies als CDU-Kandidat, er unterstrich aber den guten Umgang mit allen Parteien im Rat. Dabei könne er sich "auf gute Stellvertreter im Rathaus verlassen, die mit dafür sorgen, dass der Laden läuft."

Und gelaufen ist in den vergangenen 13 Jahren seiner Amtszeit einiges, wie Fischer auflistete. Der Mehrgenerationenpark, diverse Straßenausbauprojekte, der Breitbandausbau, der Neubau von Sporthalle und Mensa, der Kita-Ausbau, die Wasserförderung und das Mehrgenerationenhaus seien abgeschlossene Projekte oder aber Aufgaben, die noch eine Weile zu begleiten seien. "Es gibt noch eine Menge zu tun."

"Wir können uns keinen besseren Kandidaten vorstellen und sind in einer Situation, um die uns andere Kommunen beneiden."Arnold Gerdes, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender

"Wir haben erfolgreiche Jahre mit ihm gehabt", erklärt CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Arnold Gerdes die neuerliche Nominierung und ergänzt: "Wir können uns keinen besseren Kandidaten vorstellen und sind in einer Situation, um die uns andere Kommunen beneiden." Gleichwohl gehe man den Weg der Urwahl, auf der noch weitere Bewerber ihren Hut in den Ring werfen können. Kreisweit ein übliches Verfahren unter den Christdemokraten, das den Kandidaten am Ende auf eine noch breitere Basis stelle, wie Dirk Vaske, Stellvertreter im Gemeindeverband und in der Fraktion, erklärte.

Für die Fraktion sei es nur konsequent, einen erfolgreichen Bürgermeister zur Wiederwahl vorzuschlagen, unterstrich Fraktionsvorsitzender Georg Deselaers. Es seien viele Dinge auf den Weg gebracht worden, die zu Ende beziehungsweise fortgeführt werden sollen.

Dass man sich über ein Jahr vor der Kommunalwahl für einen Kandidaten ausspreche, sei keinesfalls ein zu früh gewählter Zeitpunkt. Vielmehr gebe die Entscheidung eine Basis, um neue Menschen für die Ratsarbeit zu motivieren, hieß es. Bis zum kommenden Juni müssen die Bewerber um einen Sitz im Gemeinderat benannt sein, der sich nicht zuletzt deshalb verändern wird, weil bereits einige Mandatsinhaber eine neuerliche Kandidatur verneint haben. 

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