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Fischer ist Kandidat der Emsteker CDU

Emsteks Bürgermeister erhielt bei einer Urwahl über 96 Prozent der Stimmen. Diskussionsthema vor der Sporthalle an der Ostlandstraße war auch  der unionsinterne Streit  um die Kanzlerkandidatur.

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Gewählt: Michael Fischer stimmte gemeinsam mit seiner Ehefrau Daniela ab. Foto: Meyer

Gewählt: Michael Fischer stimmte gemeinsam mit seiner Ehefrau Daniela ab. Foto: Meyer

Emsteks CDU-Mitglieder haben Michael Fischer erwartungsgemäß zu ihrem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 12. September gewählt. Der Amtsinhaber erhielt am Samstag 96,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Urwahl fand coronabedingt im Freien vor der Sporthalle an der Ostlandstraße statt. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 21 Prozent. 84 der insgesamt 404 Parteimitglieder warfen ihren Wahlzettel in die bereitgestellte Urne. 81 votierten für Fischer, drei stimmten mit nein. Der Bürgermeister hatte keinen Gegenkandidaten.

Meinungen über Kanzlerkandidaten gehen auseinander

Zufrieden mit dem Wahlverlauf zeigte sich CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Arnold Gerdes. Er hob das gute Verhältnis zwischen Verwaltung und Politik in Emstek hervor. Dass die CDU anders als in anderen Kreiskommunen weiterhin die dominierende Kraft im Gemeinderat ist, führt Gerdes auf ihren Gestaltungswillen und eine dem Bürger zugewandte Politik zurück. Ziel müsse sein, die Menschen vor Ort mitzunehmen, wobei besonders die Kinder- und Schulpolitik im Zentrum des Interesses stehe. Um sich aktiv zu beteiligen, sei eine Mitgliedschaft in der CDU aber nicht zwingend erforderlich. Gerdes räumte ein, dass der Großteil der Parteimitglieder inzwischen deutlich über 50 Jahre alt sei.

Breit diskutiert haben die Christdemokraten nach dem Wahlgang auch die aktuellen Querelen auf Bundesebene. Dabei ging es natürlich um die Frage, wer der bessere Kanzlerkandidat ist - CDU-Parteivorsitzender Armin Laschet oder Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Die Meinungen gingen auseinander. Arnold Gerdes hielt sich mit einer eigenen Einschätzung zurück. Die Bundestagswahl findet nur zwei Wochen nach der Kommunalwahl statt. Gerdes glaubt aber nicht, dass sie das Ergebnis auf lokaler Ebene beeinflussen wird und geht von einer klaren Abgrenzung aus.

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