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Fehlerhafter Name: Stadt Lohne muss 22.000 Stimmzettel neu drucken

CDU-Kandidat Markus Feldkamp wurde auf den Unterlagen irrtümlich "Feldhaus" genannt. Die laufende Briefwahl wird bis zum Eintreffen der neuen Stimmzettel ausgesetzt. Die Stadt bedauert den Fehler.

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Die Stadt Lohne muss kurzfristig etwa 22.000 neue Stimmzettel drucken, weil der Name eines Stadtratskandidaten falsch abgedruckt wurde. Foto: dpa

Die Stadt Lohne muss kurzfristig etwa 22.000 neue Stimmzettel drucken, weil der Name eines Stadtratskandidaten falsch abgedruckt wurde. Foto: dpa

Ein Fehler auf den Stimmzetteln zur Stadtratswahl in Lohne hat Folgen: Rund 22.000 Stimmzettel müssen neu gedruckt werden. Das schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Weiter heißt es, die aktuell laufende Briefwahl sei bis zum Eintreffen der neuen Stimmzettel ausgesetzt. Wahlunterlagen können zwar weiterhin auch online beantragt werden, die Materialien werden aber später verschickt. Die bereits verschickten oder abgegebenen Stimmzettel von etwa 800 Briefwählern behalten nach Angaben der Stadt ihre Gültigkeit.

Der Stadt Lohne war folgender Fehler unterlaufen: Der CDU-Kandidat Markus Feldkamp wurde irrtümlicherweise als "Feldhaus" auf dem Stimmzettel bezeichnet. Außerdem stand der Vorname des Grünen-Kandidaten Torsten Mennewisch falsch auf dem Stimmzettel. Der Name "Thorsten" wurde gedruckt. Kurzfristig werden nun korrigierte Wahlzettel angefordert. Diese treffen voraussichtlich am 25. August (Mittwoch) im Rathaus ein.

"Dies ist ein bedauerlicher Fehler", sagt Gert Kühling, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und Wahlleiter in Lohne. "Glücklicherweise ist uns dies in einem frühen Stadium der Kommunalwahl und vor allem vor dem eigentlichen Wahltag, dem 12. September (Sonntag), aufgefallen. So konnten wir nun entsprechend reagieren."

Wahlgeheimnis bleibt gewahrt

Die bereits abgegebenen Stimmen auf den fehlerhaften Zetteln sind trotzdem gültig. Dies hat die Wahlleitung der Stadt Lohne mit dem Landkreis Vechta und der Landeswahlleitung in Hannover abgeklärt.

Da die gesamten Briefwahlunterlagen für die Kommunalwahl in separaten Briefwahlvorständen ausgezählt werden und nicht den einzelnen Wahlbezirken der Wähler zugeordnet werden können, bleibt das Wahlgeheimnis auch bei unterschiedlichen Stimmzetteln gewahrt. Auch die Gleichbehandlung der Wähler bleibe bestehen, heißt es.

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