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Falschgeld-Fälle in Niedersachsen gehen zurück

Die Ermittler in Niedersachsen haben in diesem Jahr weniger mit Fällen um gefälschte Banknoten zu tun. Wer eine Blüte in seine Finger bekommt, für den hat die Polizei Ratschläge.

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Symbolfoto: dpa

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Wegen der Corona-Krise ist voraussichtlich weniger Falschgeld in Niedersachsen im Umlauf als in den Vorjahren. Die Zahl der Fälle, in denen ein oder mehrere gefälschte Banknoten sichergestellt wurden, lag kurz vor Ende des Jahres nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) in Hannover bei rund 3400 Fällen. Im gesamten Vorjahr waren es 5331 Fälle und im Jahr 2018 - in dem deutlich weniger Fälle registriert worden waren als zuvor - 4568.

Experten des LKA gehen davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem erwartbaren Rückgang und der Corona-Pandemie gibt, wie eine Behördensprecherin erklärte. Der Einzelhandel sei zeitweise geschlossen und dazu der Bargeldumlauf geringer gewesen, insbesondere da viel zur Kartenzahlung aufgefordert worden sei.

Falschmünzen werden nicht mit aufgeführt. Die mit Abstand häufigsten Fälschungen sind laut LKA 20-Euro-Noten, gefolgt von 50- und 10-Euro-Scheinen.

Falschgeld soll direkt der Polizei übergeben werden. Betroffene sollen es keinesfalls an denjenigen zurückgegeben, von dem sie es bekommen haben, oder an andere. "Sie setzen sich damit dem Risiko aus, wegen Falschgeldverbreitung bestraft zu werden", rät die Polizei. Das Falschgeld sollte von so wenigen Personen wie möglich angefasst werden, damit die Fingerabdrücke des Täters nicht vernichtet werden.

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