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Etwa 69.000 Ukraine-Flüchtlinge bislang in Niedersachsen

Ein Dutzend Kommunen im Bundesland sind wegen zu starker Belastung von der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge ausgenommen worden. Dazu zählen auch die Landkreise Cloppenburg und Vechta.

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Eine Person hält einen ukrainischen Reisepass in der Hand. Foto: dpa/Büttner

Eine Person hält einen ukrainischen Reisepass in der Hand. Foto: dpa/Büttner

Rund 69.000 Ukraine-Flüchtlinge sind bis Mitte Mai in Niedersachsen registriert worden. Das teilte das Innenministerium in Hannover am Montag auf dpa-Anfrage mit und berief sich dabei auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Zahl ist somit um rund 15.000 höher als noch Ende April.

Wie viele der in Niedersachsen registrierten Menschen auch im Bundesland bleiben, kann das Ministerium nicht sagen. An einem sogenannten Drehkreuz am Messebahnhof Laatzen bei Hannover werden viele Flüchtlinge registriert, reisen danach aber weiter.

Die tatsächliche Zahl der aus der Ukraine angekommenen Menschen dürfte deutlich höher liegen. Ukrainer dürfen sich in Deutschland drei Monate lang visafrei aufhalten, müssen für diesen Zeitraum also nicht gemeldet sein.

Mit Stand vergangener Woche Mittwoch sind mehr als ein Dutzend Kommunen im Bundesland wegen zu starker Belastung von der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge ausgenommen worden. Das sind laut Ministerium die Städte Braunschweig, Wolfsburg, Oldenburg und Osnabrück sowie 9 Landkreise: Göttingen, Goslar, Northeim, Holzminden, Celle, Heidekreis, Cloppenburg, Osnabrück und Vechta.

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