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Essen investiert 15,6 Millionen in Infrastruktur

Voraussichtlich im Frühjahr wird das Genehmigungsverfahren für das neue Baugebiet hinter dem Schützenplatz mit 200 Plätzen abgeschlossen.

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Wohin Gelder fließen sollen: In Essen wurden nun die Investitionen für das kommende Jahr geplant. Symbolfoto: Jens Büttner/ZB/dpa

Wohin Gelder fließen sollen: In Essen wurden nun die Investitionen für das kommende Jahr geplant. Symbolfoto: Jens Büttner/ZB/dpa

In den kommenden zwölf Monaten investiert die Gemeinde Essen insgesamt 15,6 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Infrastruktur für die inzwischen auf mehr als 10.000 angewachsenen Bewohner.   Dazu tragen auch 105 Geburten in den vergangenen zwölf Monaten bei. Die Bewohner stammen, so informierte Bürgermeister Heiner Kressmann in der Ratssitzung, aus inzwischen 64 Nationen.

Neben dem mit Abstand größten Projekt, dem Ausbau und der Modernisierung der Grundschule und dem Um- und Ausbau des Umfeldes unter anderem mit einem neuen Busbahnhof, bilden das Ausweisen weiterer Baugebiete und das neue Gewerbegebiet Osteressen   einen zweiten Schwerpunkt. In beiden Bereichen gebe es zum Teil große Nachfragen, erläuterte er die Pläne im Gespräch mit OM online.

Im Rathaus liegen 268 Anfragen von Bauwilligen vor

Schule und Umfeld erfordern im kommenden Jahr insgesamt 6,6 Millionen Euro. Angesichts der Bevölkerungsentwicklung und der Geburtenzahlen könne von einen sicheren Vierzügigkeit ausgegangenen werden, so Kressmann.

Mit Stand dieser Woche warteten 268 Bauwillige in der Gemeinde Essen auf einen Bauplatz, um sich Wohneigentum zu schaffen. Dies sei eine schöne und positive Nachricht, zeige sie doch, dass Essen nach wie vor eine attraktive Kommune zum Wohnen, Leben und Arbeiten sei. In den kommenden ein bis zwei Jahren würden voraussichtlich bis zu 240 neue Bauplätze geschaffen. Er gehe davon aus, dass damit die Nachfrage befriedigt werden könne und er hoffe, dass ein kleiner Puffer bleibe und nicht alle Plätze sofort vergeben werden müssten, so Kressmann. Für die Erschließungsarbeiten des neuen Baugebiets an der Löninger Straße mit 200 Plätzen hinter dem Schützenplatz sind 2,2 Millionen Euro im Etat 2021 eingeplant.

Baugebiet hinter dem Schützenplatz hat 200 Plätze

Er gehe davon aus, dass der Satzungsbeschluss zum Ende des Genehmigungsverfahrens im März gefasst werden könne und sich daran rasch der Kanalbau und das Schaffen der provisorischen Straßen anschließe.

Noch mitten im Genehmigungsprozess befindet sich nach Kressmanns Angaben das Baugebiet „Wöstendamm“ in Bevern. Hier werden fast 30 Bauplätze geschaffen. Für 2021 sind hier 120.000 Euro eingeplant.

Flächen für kleine und mittlere Unternehmen

Ebenfalls kurz vor dem Abschluss des Verfahrens ist das neue Gewerbegebiet Osteressen an der Straße Richtung Bevern mit einer Gesamtgröße von rund zehn Hektar. Für die vorbereitenden Arbeiten sind zwei Millionen Euro im Haushalt vorgesehen. Es gebe bereits Anfragen, freute sich der Bürgermeister. Ziel sei es vor allem , hier Flächen für kleine und mittlere Unternehmen zu haben.

850.000 Euro erfordern 2021 der Endausbau im bereits vollständig bebauten Bereich „Auf der Hardt“, ortsauswärts links der Löninger Straße. 180.000 Euro sind für einen neuen Parkplatz für Grundschule und Kindergarten in Bevern vorgesehen. Weitere Ausgaben: Naturausgleich 600.000 Euro, Flurbereinigung Calhorn 560.000 Euro und Bahnübergänge 320.000 Euro.

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