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Erste Plakate stehen: Bürgermeisterwahl in Steinfeld rückt näher

Vertreter von CDU, SPD und UWG haben jüngst die Werbetafeln von Sebastian Gehrold aufgestellt. Der Kandidat selbst fehlte aufgrund einer Corona-Erkrankung – will aber schon bald den Wahlkampf starten.

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Die Großplakate stehen: (von links) Lars Beckmann, Heinrich Luhr, Melanie Fischer, Christoph Schlarmann, Melanie Schockemöhle, Peter Harpenau, Jutta Arkenberg, Hubert Ritterhoff, Michael Fughe und Karl Maria Bünker. Sebastian Gehrold fehlte wegen einer Corona-Erkrankung. Foto: Herzog

Die Großplakate stehen: (von links) Lars Beckmann, Heinrich Luhr, Melanie Fischer, Christoph Schlarmann, Melanie Schockemöhle, Peter Harpenau, Jutta Arkenberg, Hubert Ritterhoff, Michael Fughe und Karl Maria Bünker. Sebastian Gehrold fehlte wegen einer Corona-Erkrankung. Foto: Herzog

Dass Steinfeld am 9. Oktober einen neuen Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin wählt, dafür gibt es jetzt ein erstes Anzeichen. Seit Ende der vergangenen Woche stehen die ersten Großplakate von Sebastian Gehrold an den Ortseingängen der Gemeinde. Mehrere Vertreter von CDU, SPD und UWG, die den Regierungsdirektor aus Berlin bei der Kandidatur unterstützen, stellten die Werbetafeln auf.

Der Kandidat selbst war nicht anwesend, weil ihn tags zuvor eine Corona-Erkrankung erwischt hatte. So verpasste er auch den Sommerlauf und das "Up'n Swutsch". "Mit den Plakaten kommt die Wahl sicherlich schon ein Stück im öffentlichen Bewusstsein an. Nach den Sommerferien ist aktiver Wahlkampf. Dann werde ich fast wöchentlich in Steinfeld sein", kündigt Gehrold an.

Ziel des 49-Jährigen, der in Vechta aufwuchs, ist es, sich mehr Bürgern vorzustellen und für alle ansprechbar zu sein, die ihn kennenlernen möchten. "Ich werde Vereine und Betriebe besuchen und auch bei öffentlichen Veranstaltungen der Parteien sein. Der Kalender füllt sich gerade. Ich werde in allen Ortsteilen mindestens einmal präsent sein", blickt er voraus.

Schützenfest begeistert Gehrolds Kinder

Erste Kontakte knüpfte er während des Steinfelder Schützenfestes, an dem er am ersten Juli-Wochenende mit seiner Frau und seinen 3 Kindern teilnahm. "Man hat gemerkt, dass die Steinfelder nach 2 Jahren Corona-Pause wieder richtig feiern wollten", resümiert er. Für seine Kinder war es das erste Schützenfest ihres Lebens – "und sie waren begeistert", sagt Gehrold.

Sein Eindruck von den Steinfeldern? "Ich war überrascht, wie viele Leute sofort wussten, wer ich bin. Wir sind leicht miteinander ins Gespräch gekommen. Alle sind sehr freundlich und mit viel Interesse auf uns zugekommen. Meine Familie hat sich sehr wohlgefühlt."

"Spätestens am ersten Wochenende nach den Sommerferien werde ich mit öffentlichen Terminen in Steinfeld beginnen."Sebastian Gehrold, Bürgermeisterkandidat in Steinfeld

Gehrold gibt an, dass die Vorbereitungen für die aktive Wahlkampfphase auf Hochtouren laufen. Eine Broschüre werde geplant, Termine abgestimmt. In den nächsten Wochen werde die Homepage geschaltet und ein Social-Media-Auftritt gestartet. "Spätestens am ersten Wochenende nach den Sommerferien werde ich mit öffentlichen Terminen in Steinfeld beginnen."

Er lobt die große Unterstützung von allen Seiten, die ihm CDU, SPD und UWG bisher zuteilwerden lassen. "Wir verfolgen alle gemeinsam ein Ziel, das merke ich und dafür bin ich sehr dankbar", sagt Gehrold.

Und auch die Suche nach einem Zuhause macht Fortschritte. "Es ist nicht ganz leicht, in Steinfeld etwas für uns fünf zu finden. Wir haben schon etwas im Auge, aber im Moment können wir natürlich noch nichts endgültig abschließen." Für den Fall, dass ihn die Steinfelder zum Bürgermeister wählen, ist der Umzug der Familie für den Beginn des Schulhalbjahres geplant, also Ende Januar 2023.

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