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Erfolgreiche Arbeit endet

Die Löninger Stadtverwaltung verabschiedet Gaby Bick. Bürgermeister Marcus Willen dankte der Leiterin des Jugend-Treffs für ihr jahrelanges Engagement.

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Mit viel Lob verabschiedet: Die Leiterin des  Jugendtreffs, Gaby Bick, mit Bürgermeister Marcus Willen, Claudia Haker vom Personalrat der Verwaltung und dem Ersten Stadtrat Thomas Willen. Foto: Willi Siemer 

Mit viel Lob verabschiedet: Die Leiterin des Jugendtreffs, Gaby Bick, mit Bürgermeister Marcus Willen, Claudia Haker vom Personalrat der Verwaltung und dem Ersten Stadtrat Thomas Willen. Foto: Willi Siemer 

Eigentlich war dieser Akt als Gartenparty in der B-Siedlung mit all dem geplant, was Kennzeichen für Gaby Bicks Arbeit im Jugendtreff ist, gemeinsam kochen und gemeinsam genießen. Doch die Corona-Beschränkungen machten sowohl der Stadt als auch den jungen Leuten bei ihrem Abschied von ihrer vieljährigen Betreuerin einen dicken Strich durch die Planungen. Stattdessen: großer Tisch und kleiner Kreis im Rathaus und Übergabe von kleinen Blumensträußen und Geschenken statt Umarmungen am Nachmittag vor dem Jugendtreff.

Willen: "Bick hat Bemerkenswertes geleistet"

Bürgermeister Marcus Willen dankte ihr in seiner Laudatio für die erfolgreiche Arbeit zugunsten und im Dienste der Jugend. Sie habe für die jungen Leute und damit für die Stadt Bemerkenswertes geleistet. Mit vielen Aktionen, Auftritten auf Veranstaltungen und ihrer Arbeit zum Beispiel mit dem Frühstücksangebot für die Athleten während des Hasetal-Marathons, sei die Einrichtung zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens geworden. Sie habe den jungen Leuten ein Stück Geborgenheit vermittelt und mit ihrem praktischen Ansatz des gemeinsamen Kochens und Backens für die jungen Frauen und Männer als einem Teil der Arbeit sinnvolle Fertigkeiten vermittelt. Dies stelle der Jugendtreff mit seinen „Internationalen Essen“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Seit 1999 engagierte sich Bick für die Löninger Jugend

Mit dem Ruhestand ende eine vieljährige und erfolgreiche Zusammenarbeit, die 1999 mit dem Betreuen einer Firmgruppe und später dem Engagement im Förderverein offene Jugendarbeit (FoJ) begonnen habe. Ihre Kollegen der Stadtverwaltung schenkten ihr ein aufwändig gestaltetes Kochbuch, in dem jeder für die passionierte Köchin sein Lieblingsrezept verewigt hat.

„Du musst es tun mögen, die Arbeit hat mir viel Freude bereitet.“Gaby Bick, ehemalige Leiterin des Jugend-Treffs in Löningen

Es sei ihr gelungen, nach einer Phase der Fluktuation die Arbeit am damaligen Standort an der Böener Straße in geordnete Bahnen zu lenken, weil sie trotz ihrer klaren Ansagen und Vorstellungen mit den Jugendlichen klargekommen sei, schilderte sie selbst ihre Anfänge: „Du musst es tun mögen, die Arbeit hat mir viel Freude bereitet“, erzählt sie. Gerührt sei sie von dutzenden Mails ehemaliger und derzeitiger Nutzer des Jugendtreffs, die sich bei ihr bedankten. Das sei ein schönes Gefühl, so Bick. Den Jugendtreff übernehmen wird der Jugendhilfe-Träger Leinerstift aus Großefehn, der die Arbeit mit eineinhalb Sozialarbeiter-Stellen und einem Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) aufnehmen wird.

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