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Ellenstedter Schüler können sich auf neue Klassenräume freuen

Das Dorf wächst und die Schule mit ihm. In der ehemaligen Lehrerwohnung im Dachgeschoss des Gebäudes sollen zwei Unterrichtsräume für 300.000 Euro entstehen.

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In der Sitzung wird die Gemeindeverwaltung ihr Konzept für die Erweiterung der St. Heinrich-Schule vorstellen. Foto: Ebert

In der Sitzung wird die Gemeindeverwaltung ihr Konzept für die Erweiterung der St. Heinrich-Schule vorstellen. Foto: Ebert

Ellenstedt wächst – und mit dem Dorf wächst auch der Bedarf an Kapazitäten in der Ellenstedter St. Heinrich-Schule. Die Schule soll deshalb erweitert werden. Das geht aus der Vorlage für die kommende Sitzung des Goldenstedter Bildungs- und Kulturausschusses am Montag (23. November) vor. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Goldenstedter Bürgersaal.

In der Sitzung wird die Gemeindeverwaltung ihr Konzept für die Erweiterung der St. Heinrich-Schule vorstellen. Kern dessen ist der Umbau der ehemaligen Lehrerwohnung im Dachgeschoss des Schulgebäudes. Dort sollen künftig 2 Klassenräume, ein Flur sowie Toiletten entstehen, wie Steffen Boning erläutert. Als Hauptamtsleiter ist er in der Gemeindeverwaltung auch für Schulbelange zuständig.

Erst im Mai war die Verwaltung von den politischen Gremien beauftragt worden, ein Konzept hinsichtlich der künftigen Entwicklungs- und Erweiterungsmöglichkeiten zu erstellen – und so auf die steigenden Schülerzahlen zu reagieren. Dem ist die Verwaltung jetzt nachgekommen. Die Planungen wurden dabei vom Büro Schmölling & Partner aus Lohne übernommen.

Boning betonte auf Anfrage, dass es künftig häufiger sein könne, dass die Ellenstedter Schule in manchen Jahrgängen 2-zügig werde. Schon seit dem vergangenen Sommer wird die Eingangsstufe 2-zügig unterrichtet. Da die Schule bisher nur 4 Klassenräume hat, geht das nur, weil die sehr kleine 4. Klasse in einen Gruppenraum ausweichen konnte, berichtet Boning. Das sei aber nach den Sommerferien keine Option mehr, da die heutige 3. und künftige 4. Klasse dafür zu groß sei. Deshalb sei die Verwaltung nun unter Druck, eine Lösung in Ellenstedt zu finden, meint Hauptamtsleiter Boning.

Der Aus- und Umbau der Lehrerwohnung ist da womöglich die naheliegende Lösung; schließlich muss diese nach Angaben Bonings ohnehin „kernsaniert“ werden. Anstatt dort aber wieder Wohnraum entstehen zu lassen, sollen nun 2 Klassenräume mit einer Größe von knapp 40 beziehungsweise knapp 50 Quadratmetern entstehen. Nach derzeitiger Planung würden sie jeweils Platz bieten für 16 Kinder. Deshalb sollten dort nur „kleine Klassen untergebracht werden“, erläutert Boning.

Damit der Plan Realität werden kann, müsse aber das Treppenhaus aufwändig umgebaut werden, erklärt Boning. Das war auch in der Vergangenheit bereits diskutiert worden; die Haushaltsmittel waren dann aber wegen der „schwer kalkulierbaren Kosten aus dem Haushalt gestrichen worden“, sagte Boning dazu bereits im Mai in der Sitzung des Bildungsausschusses.

Das Rathaus plant mit einem finanziellen Puffer

Nachdem der Ausschuss zuletzt aber die Erstellung eines Konzeptes eingefordert hatte, kann die Verwaltung nun konkrete Zahlen präsentieren: Demnach sollen die Bauarbeiten insgesamt knapp 272.000 Euro kosten. Weitere 30.000 werden als Puffer sowie für die Anschaffung des Inventars veranschlagt. Zugleich sollen „bei entsprechender Beschlussfassung“ Fördermittel aus der Kreisschulbaukasse des Landkreises Vechta beantragt werden: 40.000 Euro als Zuschuss sowie 34.000 Euro als zinsloses Darlehen.

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