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Eine halbe Million Euro für den Friesoyther Sport

Der Tennisverein Friesoythe kann seine Außenanlagen ganzjahrestauglich machen, für die Fußballvereine kann der erste von möglicherweise drei Kunstrasenplätzen gebaut werden.

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Renovierungsbedürftig: Die 40 Jahre alten Außenplätze des Tennisvereins Friesoythe sollen saniert und für den ganzjährigen Spielbetrieb ertüchtigt werden. Foto: Stix

Renovierungsbedürftig: Die 40 Jahre alten Außenplätze des Tennisvereins Friesoythe sollen saniert und für den ganzjährigen Spielbetrieb ertüchtigt werden. Foto: Stix

Mehr als 500.000 Euro hat der Friesoyther Stadtrat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2021 kurz vor Weihnachten noch locker gemacht. Profiteure sind der Tennisverein Friesoythe sowie alle Fußballvereine im Stadtgebiet. Ziel ist in beiden Fällen das gleiche: Die Trainingsbedingungen sollen so verbessert werden, dass ein Ganzjahresbetrieb möglich ist.

Der Tennisverein Friesoythe erhält für die Komplettsanierung der Tennis-Außenanlage einen Zuschuss von maximal 100.000 Euro. Der Verein will seine vier momentan genutzten, 40 Jahre alten Außenplätze sanieren und zwei weitere, die derzeit stillgelegt sind, reaktivieren. Hintergrund der geplanten Maßnahmen sind die stetig steigenden Mitgliederzahlen im Verein, die inzwischen zu Kapazitätsengpässen geführt haben.

Um dem entgegenzuwirken, sollen die Plätze so umgebaut werden, dass auch im Freien ein Ganzjahresbetrieb möglich ist. Insgesamt will der Verein dafür knapp 430.000 Euro aufwenden. Neben dem städtischen Zuschuss sollen auch Fördermittel des Landessportbundes, ein Zuschuss des Landkreises, Eigenmittel und ein Darlehen eingesetzt werden.

Erster Friesoyther Kunstrasenplatz entsteht am Sportplatz Großer Kamp

Über einen Zuschuss dürfen sich auch die Fußballvereine der Stadt freuen. Sie hatten sich zur Gemeinschaft Friesoyther Fußballvereine e.V. zusammengeschlossen, um gemeinsam den Bau von insgesamt drei Kunstrasenplätzen in Friesoythe zu beantragen. Der erste davon soll auf dem städtischen Gelände bei der Realschule entstehen und den dortigen Rasenplatz ersetzen. Die Gesamtkosten werden sich auf knapp 750.000 Euro belaufen, der Stadtrat hat einstimmig einen Zuschuss von 412.400 Euro bewilligt.

Mit dem Zusammenschluss zu einer Kunstrasengemeinschaft ist es den Vereinen gelungen, die finanziellen Belastungen aufzuteilen, um so auch den kleineren Fußballclubs die Chance zu bieten, den Platz zu nutzen. Die Verwaltung der Nutzungszeiten soll zentral organisiert werden. Die Vereine hatten fast zwei Jahre lang gemeinsam überlegt, wie und wo in der flächengrößten Kommune des Landkreises Kunstrasenplätze sinnvoll angelegt werden könnten. Für den vorgesehenen ersten Standort an der Realschule spricht, dass das Gelände Eigentum der Stadt ist und dass bereits eine Infrastruktur mit Umkleideräumen und Sanitäranlagen, Flutlicht und Parkplätzen vorhanden ist. 

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